Ein Sammelbeitrag & 52 Songs & der nächste verpasste Geburtstag

BowlenglasIn den letzten Wochen ist nicht viel Zeit zum Fotografieren, Bilderbearbeiten und Bloggen geblieben. Trotzdem sind ein paar Schnappschüsse entstanden, die ich euch gern zeigen möchte. Vier davon sind während eines Ausflugs in den Schlosspark Laxenburg entstanden (der wunderschön war, fotografisch aber nicht sehr viel hergegeben hat), die anderen beiden am Abend unseres Maturajahrgangstreffens.

Der Mond ist leider überbelichtet, aber ohne Stativ irgendwie quer zwischen durchs Fenster durch gings nicht besser. Trotzdem mag ich die Stimmung im Bild.

*

Natürlich gibt es mal wieder den aktuellen Beitrag zum 52-Songs-Projekt, das sich ja in absehbarer Zeit mit dem mittlerweile 46. Thema dem Ende zuneigt und diese Woche vom Thema „Jugend“ handelt.

Das kommt mir mit einem Song gelegen, den ich grade wiederentdeckt hab. Alter Austropop, der von der geistigen Jugend handelt und einen Haufen ehrlicher und großartiger Wahrheit beinhaltet.

Wolfgang Ambros & André Heller: Für immer jung

Meine Jugend hat eine gefühlte Million Lieder als Soundtrack. Aber ich habe mich hier für das Lied entschieden, das vermutlich die meisten meiner Wegbegleiter aus der Schulzeit mit mir verbinden:

Bon Jovi: It’s my life

*

Abschließend möchte ich kurz darauf hinweisen, dass ich meinen Bloggergeburtstag schon wieder verpasst habe. 4 Jahre gibt es die Internetpräsenz in dieser Form nun schon. Erschreckend eigentlich, wenn ich daran denke, dass ich seit mittlerweile 13 Jahren in irgendeiner Art und Weise ein online-Zuhause habe. Das hat sich über die Jahre und mein Erwachsenwerden natürlich sehr verändert und ist jetzt in dieser Art und Weise seit einiger Zeit gewissermaßen ‚angekommen‘. Ich fühle mich eigentlich sehr wohl bei WordPress und auch mit der Art und Weise, in der ich blogge. Dass der episoden.film und auch Paleica eine eigene Identität ist, die (fast) gänzlich abgekoppelt von meinem ‚realen‘ Ich ist, hat sich über die Jahre so entwickelt und gibt mir die Freiheit, ehrlich und persönlich zu sein.

Ich hänge sehr an diesem Blog, auch wenn es mal mehr und mal weniger betreut wird und mal mehr und mal weniger Präsenz hat. Es hat mich immer begleitet und ich kann im Archivstöbern viele Erinnerungen auffrischen, realer machen, mich selbst reflektierter betrachten.

Ich freu mich natürlich über jeden, der mir hier treu bleibt, über jeden neuen und über jeden Stammleser, über alle, denen ich hier mit diesem Hobby vielleicht Freude machen kann, indem ich meine Ästhetik und meinen Blick teile. Ich freue mich auf die nächsten Jahre mit euch gemeinsam, die wir dieses Konstrukt Internet, das uns zur Verfügung gestellt wurde, gestalten können.

Und für alle, die nicht von Anfang an dabei waren, wer möchte, kann einen Blick auf den Beitrag werfen, der für mich die ‚Geburtsstunde‘ des Blogs bezeichnet, der es zum Fotoblog werden hat lassen, und der am Anfang den Namen Drahtseilakt gab. Mein Blick und meine technischen Möglichkeiten haben sich seither verändert und erweitert, ich empfinde heute auch bei weitem nicht mehr die gleiche Faszination für dieses Bild wie damals, aber dieses erste Foto, durch das ich das Phänomen der Tiefenunschärfe entdeckt habe, hat mich dazu gebracht, die Welt mit anderen Augen zu sehen.