Es gibt ein Gefühl in mir, das in letzter Zeit ganz stark immer wieder auftaucht. Immer, immer und immer wieder. In meinen Träumen, in der Nacht, in den Dingen des Alltags, abends, auf der Couch, wenn ich in der kalten Novemberluft laufe oder untertags im Büro sitze.

Es frisst sich durch die Oberfläche der Haut, durch die Muskeln und geht durch Mark und Bein. Es hängt an und in mir wie eine Klette, wie eine Mistel in den Ästen der Bäume.