Ende 2017 war ich erfreut und begeistert, meine Worte aus dem Jänner gefunden zu haben, die ich für eine Zusammenführung aus Vor- und Rückschau vorbereitet hatte. Es hat mir gut getan, so anschaulich reflektieren zu können, was ich Anfang des Jahres für wichtig gehalten, was ich mir vorgenommen hatte und was ich erreichen wollte, was mir über das Jahr gelungen war und was sich aus dem Fokus verschoben hatte.

…diese Worte gebrauchte ich Ende September 2016, als versuchte, zum Ausdruck zu bringen, wie sehr ich diese großen und ruhigen Naturlandschaften liebe. Ich hatte mich an diesem Tag von der Zugspitze und dem Eibsee verzaubern lassen und war vollgefüllt mit Glücksgefühlen und hatte „die Füße im Laub, den Kopf in den Wolken“ – meine Beschreibung zwischen völligem geerdet sein mit der Natur und federleichtem Herzen. Nach dem großen „Ja“ am Wolfgangsee wurde dieses Zitat zu einem geflügelten Wort, an das ich immer denken muss, wenn ich grade an einem dieser zauberhaften Schauplätze sehe.

Ende Oktober, nach einigem Zittern dank eines richtig fiesen grippalen Infekts, schafften es der Herzmann und ich dann doch, das Flugzeug der British Airways zu besteigen und in unser kleines Minimoon-Abenteuer zu starten (die „große Reise“ soll ja im April/Mai stattfinden (mehr möchte ich noch nicht verraten), aber so ganz sang-, klang- und reiselos wollten wir die „große Feier“ dann doch nicht vorbeigehen lassen.). Wir verbrachten also ein verlängertes Wochenende in London – eine Stadt, zu der wir mittlerweile richtig viel Bezug aufgebaut hatten, obwohl ich es in den 30 Jahren meines Daseins auf diesem Planeten bisher noch nicht geschafft hatte, sie zu besuchen.