Seit Jahren planen wir es schon – unserer nächsten Nachbarhauptstadt einen Besuch abzustatten. Während alle um uns herum schon die Augen verdrehen, weil offenbar jeder von ihnen schon öfter dort gepoltert hat als ich Finger an einer Hand trage, habe ich selbst die Grenze in dieses Nachbarland des Ostens noch nie überschritten. Da es bekanntlich hilft, Ideen umzusetzen, wenn man sie plant, habe ich dem Herzmann zu Weihnachten einen Gutschein genau dafür geschenkt. Hin- und Rückfahrt mit dem Twin City Liner nach Bratislava. Und aus Zeitmanagementgründen traf es sich perfekt, diese Tour an das große Ja anzuhängen. Darum, ohne viele Worte, ein kleiner Spaziergang.

Mein Hamburg-Kurzurlaub ist ja schon eine Weile her. Genau gesagt liegt mein erster Besuch in der Hansestadt bald sechs Jahre zurück – das war noch meine Zeit vor Lightroom. Darum dachte ich, ich durchforste die Bilder vom ersten Urlaub mit dem Herzmann nochmal und schaue, ob sich vielleicht eine Neuauflage lohnt. Hamburg war 2011 unser erster gemeinsamer Urlaub und hat in unserer Biografie daher eine gewisse liebevolle Sonderstellung.

Zu allererst: Ihr seid toll! Danke für das ausführliche, sehr persönliche und positive Feedback auf mein Geplapper zu „warum wir auch über die Schattenseiten der Dinge bloggen sollten.“ ❤  Und: nachdem ich es ja im letzten Post schon angekündigt habe: bevor ich meine 5 Anti-Reisetipps verfasst habe, habe ich ganz eigentlich an etwas klassisch blogotypisch rosarotem geschrieben: auf shavethewales.net hab ich nämlich einen wunderbare Artikel gefunden – die persönlichen Reiseweltwunder. Soviel wie Caroline bin ich selbst nicht unterwegs, darum beschränke ich sie auch nicht auf ein Jahr, sondern allgemein auf die Dinge, die ich – seit ich etwas weiter in der Welt unterwegs bin – erleben durfte. Und beginne mit:

Die weißen Klippen von Dover

Während ich letztens meine persönlichen 7 Reiseweltwunder vorbereitet habe (die ihr auch beizeiten zu lesen bekommt), habe ich kürzlich bei Janine etwas ganz anderes gefunden. Ihre 5 persönlichen Anti-Reisetipps. Ich fand diesen Zugang interessant, denn manchmal kommt es mir so vor, als dürfe man heutzutage ja nur noch über die schönen Dinge sprechen während das, was einem nicht gefallen hat, besser gänzlich unter den Tisch gekehrt wird. Eigentlich finde ich es aber gleichermaßen spannend, wo es jemandem und aus welchen Gründen nicht gefallen hat, wie ich leidenschaftliche Begeisterungsstürme verfolge.

Außerdem trage ich den Beitrag noch in Janines Blogparade nach, von der ich soeben gelesen habe 🙂