Ein Projekt von Matha. Es geht um die Farbe ‚rot‘. Dazu habe ich einen Colorkey gebastelt. Etwas Ähnliches gab es hier zwar schonmal, aber ich hoffe, es gefällt trotzdem.

Wer kämpft, kann verlieren.

Wer nicht kämpft hat schon verloren.
Perspektivenwechsel – unscheinbare, alte, verrostete, alltägliche, hässliche Gegenstände aus einem anderen Blickwinkel betrachten, in einer anderen Dimension sehen.

Panta rhei. Das Leben ist das Spiel von Gegensätzen. Das Pendel, das vom einen Pol zum andern schwingt. Immerwährend, unermüdlich.
Cuncta fluit. Was heute noch da ist, ist morgen Vergangenheit.
Alles fließt. Und das einzig Beständige, ist – wiedereinmal – die Veränderung.
ein Uniprojekt.
Animismus
Freud meint, dass Dingen eine „Seele“ zu geben, etwas Unheimliches ist. Wenn man Dingen, denen man begegnet, Bedeutungsmacht zuschreibt. Auch Horoskope fallen in diese Sparte. An etwas Äußerliches, nicht rational Erklärbares zu glauben.

Ein Mädchen geht im Wald spazieren, mit einem interessanten Angebot in den Händen. Es sucht die Ruhe, um eine Entscheidung treffen zu können. Natürlich wäre diese Offerte interessant, man würde neue Leute kennenlernen und vor Allem viel Erfahrung sammeln können. Doch es wäre erforderlich, viel unterwegs zu sein. Die privaten Beziehungen würden vermutlich darunter leiden.
Perspektivenwechsel – unscheinbare, alte, verrostete, alltägliche, hässliche Gegenstände aus einem anderen Blickwinkel betrachten, in einer anderen Dimension sehen.

Was ist es, das in den Gläsern der Brille widerscheint?
Die kleine Wasseroase des Gartens oder vielleicht doch die tiefe Sehnsucht der Seele?
Sie vermitteln ein Gefühl von Natur und der damit verbundenen Freiheit.
Sie sind wunderschön und gleichzeitig vergänglich. Wie das Leben.
Perspektivenwechsel – unscheinbare, alte, verrostete, alltägliche, hässliche Gegenstände aus einem anderen Blickwinkel betrachten, in einer anderen Dimension sehen.

Ich habe nun einmal etwas anderes versucht. Normalerweise fokussiere ich Bildausschnitte, stelle sie scharf um kleine Teile genauer sehen zu können. In dem Fall habe ich das Gegenteil gemacht. Es handelt sich hierbei um die Spitze eines Zaunes. Die Begrenzung von öffentlichem Grund zu Privatgrund. Hinter diesem Zaun befindet sich ein Leben, Menschen mit ihren Sorgen und Freuden. Dieses Leben wird durch die hübsche Grundstücksbegrenzung von den Leben der anderen, die draußen vorbeiflanieren, -gehen, -laufen, -hetzen, getrennt. Aber wäre es nicht manchmal schön, wenn die Trennungen zwischen dem eigenen und dem Leben anderer ein wenig verschwimmen würde? Wenn man ein bisschen mehr Teil hätte an der Existenz anderer Personen?
Perspektivenwechsel – unscheinbare, alte, verrostete, alltägliche, hässliche Gegenstände aus einem anderen Blickwinkel betrachten, in einer anderen Dimension sehen.

Ein Wirrwarr aus Stufen erwartet mich. Nähere ich mich diesem Stufendurcheinander, sehe ich, dass die Stufen auch in sich gemustert sind. Klein, metallische Quadrate, unzählige metallische Atome, nach schöpferischem System aneinandergereiht. Genau dieselbe Atomkonstellation, die mir letzte Woche im Traum begegnet ist. Die Stiegen, die das Auto versuchte zu erklimmen bevor es explodierte.
Ich möchte nun mit einer neuen Serie beginnen, die sich seit Eröffnung des Logbuches mit dem Bild „Drahtseilakt“ eigentlich schon fast aufdrängt. Unscheinbare, alte, verrostete, alltägliche, hässliche Gegenstände aus einer anderen Perspektive betrachten, in einem anderen Blickwinkel, einer anderen Dimension sehen.

ein Uniprojekt.
Angst vor dem Verdrängten
Jede Gefühlsregung, die verdrängt wird, wird in Angst umgewandelt. Das Unheimliche ist nichts Neues, Fremdes, sondern Altvertrautes, Verdrängtes und vor Allem Entfremdetes.
Ein Urangst des Menschen ist die Angst vor dem Tod…

Die Wächterin am Tor. Sie wartet geduldig, seit unvorstellbar langer Zeit, auf die Seelen, die in ihre Welt eintreten.