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Neuerscheinung Reflexion

Frühlingsstadtspaziergang und 12 Jahre Paleica auf WordPress

Liebevoll wurde ich (ausnahmsweise nicht von WordPress) daran erinnert, dass sich der Geburtstag dieser Präsenz mal wieder jährt. 12 Jahre Paleica auf WordPress (19 Jahre Paleica/Paleika im WWW, eijeijei). Drahtseilakt – Episodenfilm – Episodenpoesie. Immer gleich und doch so anders. Alle Jahre wieder ist es Zeit für ein Resumée…

Alles Begann mit einem Blick durch das Dickicht auf die Zukunft.

In diesem Jahr war alles anders. Das begann schon vor Corona. In diesem Jahr sollte es soweit sein, dass in meinem Leben alles in geregelten Bahnen lief.

Doch…

Wie man plant und denkt so kommt es nie.

Im letzten Jahr stellte ich fest, dass meine Persönlichkeit irgendwie sehr lange schief gehangen war und ein einziger verrückter Abend hatte mir den Fußtritt verpasst, das Schritt für Schritt wieder grade zu richten. Ich spürte so manche Wahrheiten in mir aufkeimen, manche davon begrüßte ich freudestrahlend, andere versuchte ich weit weg zu packen, in einen tiefen Winkel, irgendwo zwischen ganz viele andere Gedanken und hoffte, dass sie vielleicht unauffällig dort verweilen würden.

Aber das taten sie nicht. Sie wurden laut und lauter und trieben mich dazu, viele Mauern einzureißen, die ich mühselig und jahrelang gebaut hatte. In diesem letzten Jahr fiel die Entscheidung, meinem ewigen Interesse endlich die Bedeutung einzuräumen, die es hat und haben sollte. Ich hatte es endlich geschafft, einen Weg zu finden, Broterwerb und Weiterbildung zu kombinieren, der neue alte Teilzeitjob ermöglichte Praktikum und erleichterte mir meine Lehrveranstaltungen. Das geplante Hausprojekt sollte letztendlich in die Gänge kommen und wenn der Großteil des Praktikums in der Innenstadt abgearbeitet war, würde ich wohl wieder zum Landei werden. Noch 1 bis 2 Semester nach dem Umzug, bis der erste Teil der Ausbildung abgeschlossen wäre – und dann vielleicht ein guter Zeitpunkt, für einen zusätzlichen Lebensweg? Die Voraussetzungen wären optimal.

Ich empfand so viel Euphorie und Glück, für die wiedergefundenen Gefühle, für die wiedergefundene Musik, für die wiedergefundenen Ziele. Ich war beschäftigt, raste aus dem Büro auf die Uni und an die Ambulanz und dazwischen zum Pizzaessen, sprang in die Laufschuhe, spazierte durch Schönbrunn, saß in Kaffeehäusern, auf meiner Couch (selten) und flog nach Amsterdam und Köln. Und dann hielt auf einmal die Welt ihren Atem an.

Corona kam und mit ihr fiel alles weg an Dingen, die meine Euphorie ausgelöst hatten. Die Ambulanz ist zu, die Uni strugglet mit e-Learning, die Theater sind geschlossen, die Stadtgärten versperrt, die Restaurants haben die Schotten dicht. Was bleibt ist die Basis und unweigerlich die Frage, wie stabil ist sie wirklich?

Und dann werden Antworten laut, die man monatelang geflissentlich überhört hat.

Und somit wird auch 2020 wieder ein Jahr der Veränderungen werden müssen. Wir werden sehen, wohin. Aber diese Plattform hier wird sicherlich das eine oder andere Mal dazu da sein, mich zu begleiten, mich zu entlasten und ein bisschen aufzufangen und das Schöne zu teilen.

 

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Frühling in der Stadt: Blütenwahnsinn

Es ist Frühling. Endlich. So lange haben wir dieses Mal gewartet. So sehnlichst auf die ersten, wärmenden Sonnenstrahlen gehofft. Und dann war er da. Wie eine Explosion wurde alles bunt und grün. Krach, bumm, WOW!

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Fotografie Neuerscheinung

Frühlingsspaziergang an der Wiener Ringstraße & Wien im Glas: um die Votivkirche

Um meinem Vorsatz treu zu bleiben, vor allem meine liebsten Bilder zu posten, wenn die Gefühle noch warm sind, bekommt ihr jetzt eine weitere Unmenge an Blühendem vor den Latz geknallt. Und ich sage euch etwas: es ist noch nichtmal das Ende der Fahnenstange erreicht, denn auch der nächste Beitrag wird sich um diesen verrücktbunten, wunderschönen Frühling handeln. Aber eins nach dem anderen – erst einmal: mein Lieblingspost!

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Fotografie Neuerscheinung

Eine Runde um die Votivkirche mit der Sony Alpha 6000 inklusive Erfahrungsbericht

Anfang April machte ich meinen ersten Ausflug mit dem neuen Familienmitglied, der Sony Alpha 6000. Ich war ja schon länger nicht sooo happy mit der Wahl meiner Canon G15, da ich mit dem Fokus der Kamera, besonders im Nahbereich, oft Schwierigkeiten hatte und auch mit der Menüführung nicht so gut zurecht kam. Lange liebäugelte ich mit einer Fuji, der hohe Preis schreckte mich allerdings ab, zumal ich das Gerät ja nicht als Hauptkamera verwenden wollte. Dann hörte ich von der Sony Alpha 6000, machte mir auf einer Veranstaltung selber ein Bild davon und las mich in einige Testberichte ein.