…weil ich an dich denke.

So wunderschön, immer wiederkehrend und doch so verletzlich… Jedes Jahr wieder.
…weil ich an dich denke.

So wunderschön, immer wiederkehrend und doch so verletzlich… Jedes Jahr wieder.
…da wäre ich jetzt gerne. Angeblich ist das Wetter schön. Das herrliche Essen, das kennen wir ja. Das Lebensgefühl, das kann man nicht beschreiben. Träumen wir uns weg, weit weg, dorthin, wo man pulsierendes Leben und sich selbst spürt, die Schönheit des Details noch wahrnimmt, der graue Alltag irreal ist und die Sorgen und Probleme nicht in die Wahrnehmung dringen.
„Hey, hey, Jonathan, hörst du mich?“ Ich schubste ihn vorsichtig an als ich ihn raunen hörte, man möge ihn aufwecken. Kein Reaktion. Ich begann ihn kräftig zu schütteln bis er irgendwann vorsichtig die Augen öffnete. „Bin ich wach? Ist hier ein Freddy Krueger-Verschnitt? Eine Hexe von Eastwick? Irgendwas?“ Panisch und schweißgebadet zuckten seine Augenlider, seine riesigen Pupillen blickten hektisch in alle Richtungen. Im Zimmer herrschte Totenstille, nur das Prasseln der Regentropfen an die Fensterscheiben war zu hören.
Gerade wollte ich diese letzte Fotostrecke veröffentlichen und habe festgestellt, dass ich statt auf ‚veröffentlichen‘ wohl auf ‚löschen‘ geklickt habe. Was will mein Unterbewusstsein damit sagen? Naja, keine Ahnung. Mein Herz hängt jedenfalls an diesen Bildern, da es meine ersten zaghaften Versuche zeigt, fremde Personen in Momenten festzuhalten. Seid euch bewusst, es ist die letzte Fotostrecke aus Paris. Danach werden nur noch vereinzelt Fotos kommen, die zu irgendeinem Projektthema passen, das gros ist aber dann abgearbeitet. Genießt sie also, diese letzten Frühlingsimpressionen aus dieser wunderbaren Stadt…
Wie viele von euch vielleicht schon gelesen haben, wollte ich diese Woche eigentlich schon fast mit dem P52 aussetzen, weil mir zu diesem Thema einfach gar nichts eingefallen ist. Das hat aber dann doch zu sehr meinem fotografischen Ehrgeiz widersprochen. Schlussendlich habe ich mir gedacht, das gibts ja nicht, irgendetwas Umsetzbares muss es zu diesem Thema ja geben! und tada, es hat sich was gefunden.
Als ich bei Wortman den Begriff ‚Engel‘ schwarz auf weiß gelesen habe und mein Blick erneut durch mein Zimmer geschweift ist, ist mir doch noch eine Interpretation eingefallen, die mir zugesagt hat. Deswegen gibts auch diese Woche mal wieder einen Nachtrag… (vor Allem, weil mir zum P52-Thema leider noch nicht im geringsten etwas eingefallen ist…)
Diese Woche fand ichs mal wieder superschwer und mir ist überhaupt nichts eingefallen, das ich auch umsetzen wollte. Was ist alles E? Eisen, Edelmetall, Ente, ekel… Nichts davon wollte mir zum Projekt gefallen. Ich gebe zu, für Eisen und Edelmetall gibt es Bilder, die aber eine Geschichte haben sollen und mir deswegen nicht recht sind. In meinem Zimmer oder sogar im ganzen Haus gibt es nichts mit E, das sich von mir in Szene setzen lassen wollte. Deswegen hab ich noch einmal auf ein Archivbild zurückgegriffen, das ich schon länger mal posten wollte und das mir irgendwie zum Thema passt. Denn dafür gibt es viele verschiedene E-Ausdrucksweisen.
Ein Motiv, das mich irgendwie an das Sakrileg (oder im Original: the daVinci Code) erinnert hat. Ich weiß zwar nicht, was es darstellt und wozu es gut ist, aber es wirkt richtungsweisend.
Nach Ewigkeiten gibts mal wieder ein Bild, das zu meiner eigenen Serie passt, dem Perspektivenwechsel. Und wen überrascht es, dass es alt, metallern und rostig ist…
Ich stelle mit der Kalenderwoche erschreckt fest, dass 2009 schon wieder fast ein halbes Jahr vergangen ist. Wo ist die Zeit geblieben? Voll Elan bin ich in dieses Jahr gestartet, überzeugt, es würde genial werden (ist ja ein ungerades, und die 9 noch dazu, als 3×3, perfekt eigentlich). Momentan ist es aber mehr zaach (ums auf wienerisch zu sagen) denn genial, aber wer hat denn auch jemals behauptet, dass die Schlacht um den Magistertitel ein Spaziergang oder Freudenfest werden würde?
Nun denn, der kleine Exkurs hat allerdings wenig mit den Projektbildern zu tun, obwohl die Auseinandersetzung mit dem Thema „Alt & Neu“ mich natürlich in verschiedenste Bereiche und Erinnerungen geführt hat.
D ist ein Buchstabe, den es in unserem Alphabet schon relativ häufig gibt. D beschreibt viele Adjektive, viele Substantive, D gibt es eigentlich immer und überall. Trotzdem ist mir eine bestimmte Sache eingefallen, die ich zu D umsetzen wollte.