Okay, der Titel ist vielleicht etwas melodramatisch, das geb ich zu. Aber ich fühle mich auch grade etwas melodramatisch. Deswegen bin ich auch one of those melodramatic fools (na, wer hat’s gesagt?). Denn die 00er-Jahre gehen zu Ende (ja, ich kenne die Diskussion, dass das neue Jahrzehnt erst mit dem Einser anfängt, ich seh das aber nicht so) und somit auch die erste Dekade meines Lebens, in der ich mich so im großen und ganzen erwachsen gefühlt habe (auch wenn ich es bis heute nicht bin). Es war emotional bestimmt die turbulentere meiner beiden Lebensjahrzehnte. Es war die, in der aus Nina Christina (ein aussprechungstechnisch bedingter Spitzname) und in Folge auch Paleica wurde…

[Achtung, enorme Textflut. Ich hoffe, ihr lest es trotzdem gerne]

26 Wochen lang hat mich dieses Projekt begleitet – genau ein halbes Jahr also. Das ist eine ganz schön lange Zeit, die man sich mit so einer (selbst gestellten) Aufgabe auseinandersetzt. Jede Woche das neuerliche Nachdenken und Grübeln, was könnte passen, was ist nicht so das Typische, etc. Es war kein sehr schwieriges Projekt, da einem unzählige Möglichkeiten offenstehen. Aber es war ein ausgesprochen schönes Projekt. Es hat mir Spaß gemacht und ich denke, es sind auch einige ganz gelungene Aufnahmen darunter (natürlich auch manche, mit denen ich nicht so zufrieden bin, aber das ist vermutlich ganz normal ^^)

Man glaubt es gar nicht, wieviele Wörter es mit Z gibt. Dabei ist Z gefühlsmäßig doch irgendwie ein seltener Buchstabe? Na, so kann man sich irren. Ich habe jedenfalls auf meinem Streifzug durch den Wiener Wald zwei Z-Fotos gemacht, die ich hier gleich verwenden werde. Ich hoffe sie gefallen euch. Nichts Außergewöhnliches. Nur ein bisschen detailreiche Alltagsschönheit.

Dieses Mal weiß ich zwar schon seit langem, was ich eigentlich fotografieren will. Nur in der Umsetzung haperte es irgendwie. Jetzt habe ich eine Art Notlösung gefunden und hoffe, ihr findet sie in Ordnung. Diesmal wieder ein bisschen Text dazu (=

Schwer zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Sind wir tatsächlich schon bei W angelangt – das Ende des Projekts ist langsam absehbar /= Dieses W-Bild gibt es schon lange. Seit dem Frühling tümpelt es in meinen Entwürfen und wartet, bis es endlich dran kommt. Es entstand am selben Nachmittag, als auch das oberste Bild dieses Beitrags geknipst wurde.

Alle kennen die ‚typischen‘ Wahrzeichen oder Symbole meiner Hauptstadt. Den Steffl. Das Riesenrad. Doch Wien kann auch anders aussehen. Kein Blick aufs, sondern ein Blick vom Riesenrad…

Nein, es liegt nicht NUR am Zeitmangel, dass es dieses Mal einen Doppelbeitrag zu den Projekten gibt!

Diese Woche wieder ein wunderschön freies Thema: unverzichtbar. Beim Stöbern für Katinkas Projekt ‚Schöne Momente im Herbst und Winter‚ bin ich über ein Bild gestolpert, dessen Stimmung es mir angetan hat und das wunderbar zu zwei meiner Fotoprojekte passt.

V wie… Flügel hätte ich sonst gesagt, wäre ich ein Agenturmitglied einer namhaften österreichischen Werbeagentur. Bin ich aber nicht. Deswegen gibt es etwas ganz Anderes.

Hier liegen zwei Bilder im Archiv, mit denen ich seit geraumer Zeit nichts anzufangen weiß. Auf einmal fällt mir auf: Zu U würden sie passen. Das erste hätte eigentlich das Bild zum P52-Thema ‚Zeit‚ werden sollen (recht-zeit-ig), aber ist dann doch außen vor gelassen worden. Und das zweite entstand mal durch Zufall und Langeweile.

Meine Lieben, ich weiß, es stehen schon etwa 40 Kommentare aus zu beantworten. Das lässt die Zeit momentan nicht zu. Es ist grade mal so möglich, die Beiträge für die Projekte zu machen. Bald werde ich aber auch wieder fleißig Gegenlesen und kommentieren. Vielleicht verirrt sich der Eine oder Andere inzwischen aber trotzdem, um seinen Senf zu meinen derzeit spärlich veröffentlichten Fotos beizutragen. Diese Woche ist U an der Reihe. Da gibt es wieder viele Möglichkeiten. Ich habe mich für eine spezielle entschieden.