Kategorien
Österreich Fotografie Neuerscheinung Reflexion

Wenn man sich selbst nicht erkennt und der Almsee im Schnee verschwindet

Mein letzter Text hat in gewissem Maße ein bisschen Wellen geschlagen. Wellen der Besorgnis. Ich war total perplex, erstaunt und gerührt, welche Nachrichten mich außerhalb der Kommentarfunktion hier erreicht haben, wieder einmal zu merken, dass viele einfach still mitlesen, aber da sind. Der Gedanke daran überschwemmt mich mit einer Welle voll Wärme. Danke an jeden von euch ❤ aber, aber! zur Beruhigung und vielleicht auch ein bisschen zur Differenzierung: es ist mit mir alles okay. Es ist gerade alles ein bisschen viel, aber im Großen und Ganzen ist (das meiste davon) richtig. Nur ist der Blog mittlerweile doch wieder zu dem geworden, was das Schreiben im Internet von Anfang an für mich war: ein Ventil. Der Ort, an dem Platz finden kann, was im Alltag zu viel, zu laut, zu negativ, zu dramatisch, zu pathetisch ist. Momentaufnahmen und Auszüge, eine Sammlung, ein Notizbuch, ein Reflexionsraum.

Kategorien
Österreich Fotografie Motivation Neuerscheinung

Mein Wort für 2019

Wir schreiben nun also Jänner 2019. In Worten: zweitausendneunzehn. Ein neues Jahr beginnt. Wenn der Kalender umgeblättert wird und das Monatsdatum die „1“ ist, fühlt sich alles irgendwie frisch und neu an. 365 Möglichkeiten.  Auch wenn es absurd ist, was soll sich von einer Nacht auf die andere denn schon groß ändern? Und doch, irgendwie, geht diese Änderung an den meisten Menschen nicht spurlos vorbei.

Kategorien
Fotografie Natur Neuerscheinung Selbstfürsorge

Schneequadrate und weiße Bäume und warum ein Kreatief okay sein kann.

Ich habe eine Fotogratief. Seit unserer Hochzeitsreise im April/Mai habe ich kaum noch eine von den Kameras in der Hand gehabt. Nur der Apfel, der ist mein ständiger Begleiter, dokumentiert und konserviert Momente, aber um des Festhalten Willens, nicht, um wirklich zu sehen. Denn das ist der Unterschied, zwischen der Dicken und dem Schlanken. Die eine ist dazu da, ruhig zu werden, geduldig zu sein, die Welt bewusst anschauen, einen Schritt zurückzugehen, von draußen zu betrachten, zu gestalten. Der andere ist just point and click, mitnehmen was geht, ein visuelles Denkarium.

Kategorien
Neuerscheinung Reflexion

Winterknistern in der Morgensonne & [Wort] Selbstermächtigung

Vor einer Weile schenkte mir David das schöne, aber auch schwierige Wort: Selbstermächtigung. Zugegebenermaßen war mir dieser Begriff zuvor nicht wirklich bewusst begegnet und erst einige Zeit später kam er mir dann auch in einem Zeitungsartikel unter.

Wikipedia sagt:

Mit Empowerment (von englisch empowerment „Ermächtigung, Übertragung von Verantwortung“) bezeichnet man Strategien und Maßnahmen, die den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften erhöhen sollen und es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten.

Meinem Gefühl nach ist dieses Wort – pragmatisch gesehen, und auch, wenn es heute oft anders verwendet wird – der ganz eigentliche Prozess des „Erwachsenwerdens“. Es bedeutet für mich, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen un sich bewusst werden, dass Fremdbestimmung oft dadurch zustande kommt, dass man sie zulässt. Es ist der Zeitpunkt, sich zu fragen: in welchem Maß akzeptiere ich das, welche Konsequenzen hat das, es nicht zu tun und wie finde ich den besten Weg, in meiner Gesellschaft und in meiner Welt zu leben und ich zu sein, zu bleiben und zu werden.

Sich seiner selbst zu bemächtigen, nachdem man ein Leben lang fremdbestimmt war – von Eltern, Lehrern, Auszubildenden, Vorgesetzten, ist ein Prozess wie ein Sonnenaufgang an einem von Tiefnebel verschleiertem Tag. Ich erahne das Licht dahinter und eine Zeit lang steht es auf der Kippe, wird die Sonne durch die Nebel brechen oder bleibt der Tag wolkenverhangen?

[Zum Abschluss noch eine Seifenblase, die an diesem Wintermorgen auf einem Teppich von Schneekristallen entstanden ist und eben nicht zum vorigen Beitrag gepasst hat, auch wenn sie ebenso ramponiert und unperfekt ist.]

Kategorien
Fotografie Neuerscheinung

Schmelzende Schneeflocken im Makromodus & [Wort] Alliteration

Felix schenkte mir vor einer Weile den Begriff Alliteration. Das hat mich gefreut, denn ich liebe Alliterationen. Magische Mottos. Schmelzende Schneeflocken. Stein, Stahl und Wasser (naja, so einigermaßen). Kopfkult vs. Körperkult.

Wikipedia sagt:

Alliteration ist eine literarische Stilfigur oder ein rhetorisches Schmuckelement, bei der die betonten Stammsilben benachbarter Wörter (oder Bestandteilen von Zusammensetzungen) den gleichen Anfangslaut (Anlaut) besitzen.

…und setzt sich aus den lateinischen Begriffen ad (zu) und littera (Buchstabe) zusammen.

Kategorien
Fotografie Neuerscheinung

Wintermärchenland und nach langer Zeit wieder: 11 Fragen und Antworten

Der Liebste Award geht wieder um – und Anne hat mich markiert. Vielen Dank dafür! 🙂 Ich kann ja auch gar nicht anders, als bei diesem wunderbaren Frage-Antwort-Stöckchen dabei zu sein. Also, los geht’s! Wie gewohnt beantworte ich die Fragen, werde allerdings nur 3-5 Personen nominieren, von denen ich glaube, dass sie vielleicht noch nicht ALLE anderen Posts davon mitbekommen haben 🙂

Kategorien
Fotografie Neuerscheinung

Schneedetails aus Narnia & Projekt *.TXT: Hoffnungsschimmer

Schon im Dezember habe ich beim Wortprojekt von NeonWilderness mitgemacht und einen Beitrag zum wunderschönen Wort mucksmäuschenstill veröffentlicht. Das neue Wort für den ersten Monat dieses Jahres ist mindestens genauso schön, weswegen ich auch hier wieder dabei sein möchte. Es lautet:

Hoffnungsschimmer