Ich habe lange überlegt, ob ich Johnny tatsächlich anrufen sollte. Ich war mir nicht ganz im Klaren darüber, wie er zu mir stand. Er war knappe 10 Jahre älter als ich – was man ihm aber nicht anmerkte – und hatte schon einen Haufen Dinge erlebt, mit denen ich eigentlich nichts zu tun haben wollte. Aber Zeit mit ihm zu verbringen war wunderbar. Wir konnten gemeinsam lachen, er lenkte mich ab. Ablenkung war es, was ich am dringendsten nötig hatte. Die letzte Party mit Tasha und Johnny hatte mir mal wieder gezeigt, dass es das einzige war, was mich kurzzeitig alles vergessen ließ. Denn früher, da habe ich so ein richtiges Klischee-Leben geführt. Irgendwann haben die falschen Leute meinen Weg gekreuzt und alles ist ganz und gar nicht mehr mustertypisch verlaufen.
Schlagwort: Mädchen
Die unendliche Geschichte…
steckt hier drin… Wo? Dazu müsst ihr wohl weiterlesen ^^
Projekt 52 – 100m von zuhause entfernt (Woche 25)
Puh, diese Woche hab ich mir ja wirklich Zeit gelassen. Fast zu spät eigentlich schon. Aber nur fast – dann das neue Thema ist noch nicht online. Dieses Mal wars im Grunde sehr leicht, ein um-die-Ecke-denken lässt das Thema nicht wirklich zu. Zumindest wäre mir nichts dergleichen eingefallen. Deswegen war klar, dass ich mich einfach mit der Kamera vom Gartentor ca. 125 Schritte in irgendeine Richtung bewegen muss um die Aufgabe zu erfüllen. Weiters war klar, dass es nur zwei mögliche Motivthemen gibt, die sich umsetzen lassen.
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Mohnblumen für dich…
…weil ich an dich denke.

So wunderschön, immer wiederkehrend und doch so verletzlich… Jedes Jahr wieder.
Weit weit weg im Märchenland…
…da wäre ich jetzt gerne. Angeblich ist das Wetter schön. Das herrliche Essen, das kennen wir ja. Das Lebensgefühl, das kann man nicht beschreiben. Träumen wir uns weg, weit weg, dorthin, wo man pulsierendes Leben und sich selbst spürt, die Schönheit des Details noch wahrnimmt, der graue Alltag irreal ist und die Sorgen und Probleme nicht in die Wahrnehmung dringen.
Neverending Story: Teil 4
„Hey, hey, Jonathan, hörst du mich?“ Ich schubste ihn vorsichtig an als ich ihn raunen hörte, man möge ihn aufwecken. Kein Reaktion. Ich begann ihn kräftig zu schütteln bis er irgendwann vorsichtig die Augen öffnete. „Bin ich wach? Ist hier ein Freddy Krueger-Verschnitt? Eine Hexe von Eastwick? Irgendwas?“ Panisch und schweißgebadet zuckten seine Augenlider, seine riesigen Pupillen blickten hektisch in alle Richtungen. Im Zimmer herrschte Totenstille, nur das Prasseln der Regentropfen an die Fensterscheiben war zu hören.
Projekt ABC: F – Nachtrag
So, bevor ich es noch wo anders sehe und mir abkupfernd vorkomme und auch bevor ich mir das Hirn zermartere über die Neverending Story gibt es noch schnell einen Nachtrag. Da komme ich diese Woche nämlich wirklich nicht herum. Wie in aller Welt konnte mir das alleroffensichtlichste nicht einfallen? Da überlege ich und überlege, dabei hab ichs direkt vor der Nase +kopfschüttel+
Projekt ABC: F
Es erstaunt mich immer wieder, dass es doch in unserer Sprache so unglaublich viele Begriffe mit diversen Buchstaben gibt, es aber trotzdem oft so schwer ist, dass einem einer einfallen will, der fotografisch umsetzbar ist. Oder interessant umsetzbar. Diese Woche ist meine Wahl auf den Begriff F wie Füllfeder, kurz Feder oder auch Füller gefallen.
Fotostrecke Paris 6 – Menschen und Gewohnheiten
Gerade wollte ich diese letzte Fotostrecke veröffentlichen und habe festgestellt, dass ich statt auf ‚veröffentlichen‘ wohl auf ‚löschen‘ geklickt habe. Was will mein Unterbewusstsein damit sagen? Naja, keine Ahnung. Mein Herz hängt jedenfalls an diesen Bildern, da es meine ersten zaghaften Versuche zeigt, fremde Personen in Momenten festzuhalten. Seid euch bewusst, es ist die letzte Fotostrecke aus Paris. Danach werden nur noch vereinzelt Fotos kommen, die zu irgendeinem Projektthema passen, das gros ist aber dann abgearbeitet. Genießt sie also, diese letzten Frühlingsimpressionen aus dieser wunderbaren Stadt…
Projekt ABC: Nachtrag zu E
Als ich bei Wortman den Begriff ‚Engel‘ schwarz auf weiß gelesen habe und mein Blick erneut durch mein Zimmer geschweift ist, ist mir doch noch eine Interpretation eingefallen, die mir zugesagt hat. Deswegen gibts auch diese Woche mal wieder einen Nachtrag… (vor Allem, weil mir zum P52-Thema leider noch nicht im geringsten etwas eingefallen ist…)
Projekt ABC: E
Diese Woche fand ichs mal wieder superschwer und mir ist überhaupt nichts eingefallen, das ich auch umsetzen wollte. Was ist alles E? Eisen, Edelmetall, Ente, ekel… Nichts davon wollte mir zum Projekt gefallen. Ich gebe zu, für Eisen und Edelmetall gibt es Bilder, die aber eine Geschichte haben sollen und mir deswegen nicht recht sind. In meinem Zimmer oder sogar im ganzen Haus gibt es nichts mit E, das sich von mir in Szene setzen lassen wollte. Deswegen hab ich noch einmal auf ein Archivbild zurückgegriffen, das ich schon länger mal posten wollte und das mir irgendwie zum Thema passt. Denn dafür gibt es viele verschiedene E-Ausdrucksweisen.
Projekt 52 – Alt & Neu (Woche 23)
Ich stelle mit der Kalenderwoche erschreckt fest, dass 2009 schon wieder fast ein halbes Jahr vergangen ist. Wo ist die Zeit geblieben? Voll Elan bin ich in dieses Jahr gestartet, überzeugt, es würde genial werden (ist ja ein ungerades, und die 9 noch dazu, als 3×3, perfekt eigentlich). Momentan ist es aber mehr zaach (ums auf wienerisch zu sagen) denn genial, aber wer hat denn auch jemals behauptet, dass die Schlacht um den Magistertitel ein Spaziergang oder Freudenfest werden würde?
Nun denn, der kleine Exkurs hat allerdings wenig mit den Projektbildern zu tun, obwohl die Auseinandersetzung mit dem Thema „Alt & Neu“ mich natürlich in verschiedenste Bereiche und Erinnerungen geführt hat.
