Projekt: Augen in der Großstadt

Ein Projekt von Fragezeichner. Wie schon mehrmals angekündigt. Jaja. Hier gibts alle Infos. Kurz zusammengefasst: es geht um das Gedicht von Tucholsky (zu finden im Frageblog). Zu diesem Gedicht oder zum Thema ‚Augen der Großstadt‘ ein Bild machen. Der Herr Fragezeichner fasst sie dann alle zusammen und macht mit dem Gedicht ein Youtube-Video.

Ich finde dieses Zitat einfach toll und deswegen war für mich gleich klar, dass ich mitmachen möchte.

Wenn es unendlich viele Wege durch das Leben gibt, man aber nur einen einzigen nehmen kann, muss man dann nicht zwangsläufig das Gefühl haben, unendlich viel zu verpassen?

Das hat ein bisschen was mit meinem Lieblingsthema in meinem jetzigen Hauptstudium =D zu tun. Nämlich Virtuelle Biografien.

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Projekt 52 – Türme (Woche 42)

Diese Woche bin ich aber früh dran… Zuerst dachte ich, das dieswöchige Thema wäre Flying und hatte schon einige Gedankenspinnereien im Kopf, bis ich bei Mone das aktuelle Wochenthema gesehen hab und das was ganz was anderes war. Ich muss zugeben, oben genannte Dame hat mich daran erinnert, dass ein verlinkter Beitrag hier auf keinen Fall fehlen darf. Na – wollt ihr raten?

Genau. DER hier. Das Wahrzeichen der Stadt, in die auch ich mich diesen Frühling verliebt habe.

Aber das ist noch nicht alles. Es gibt noch etwas Anderes. Denn auch ich habe so etwas wie ‚meinen‘ Turm.

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Gruppen-Stöckchen

Ich als Web 2.0-Fan bin natürlich auch in diversen Social Networks vertreten. Nicht zuletzt im StudiVZ (obwohl das Facebook ihm seinen Rang mittlerweile abgelaufen hat, aber das ist ein anderes Thema). Und diesbezüglich hab ich schon öfter ein nettes Stöckchen gesehen. Leider weiß ich nicht mehr wo, deswegen kann ich auch nicht hinlinken. Aber ich sammle es jetzt einfach mal auf und präsentiere euch meine Lieblings-Gruppen, die ich über die Jahre liebevoll zusammengetragen und gesammelt habe (=

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Projekt 52 – Naturgewalten (Woche 27)

Oh, diesmal hat es lange gedauert bis zum nächsten Beitrag. Verzeiht meine Lieben, aber es war ein wenig turbulent die letzten Tage. Dafür wird dieser umso ausführlicher.

Die neue Projektwoche startet mit dem P52. Als ich diese Woche das Thema gelesen habe sind mir als erstes die ganzen Unwetter eingefallen, die uns in der letzten Zeit so häufig heimsuchen. Reißende Wassermassen, Stürme und umgeknickte Bäume, Brände, Erdrutsche, usw. Diese Umsetzung hab ich aber auf den anderen Blogs auch gesehen, also wollte ich natürlich etwas anderes machen. Da kam mir in den Sinn, ich könnte doch endlich meine Elemente-Serie machen, die ich mir vor Monaten vorgenommen hab. Doch was ist mir dann aufgefallen? Genau – drei der vier Elemente sind in den Beiträgen schon vertreten. Feuer beispielsweise gab es hier. Erde war hier vertreten. Und Wasser ist ja so und so eines meiner Lieblingsmotive. Abgesehen von der vorletzten P52-Woche auch noch hier, hier, hier, hier, hier und hier. Doch eines fehlt noch. Und hier kommt die Verbindung.

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Projekt ABC: E

Diese Woche fand ichs mal wieder superschwer und mir ist überhaupt nichts eingefallen, das ich auch umsetzen wollte. Was ist alles E? Eisen, Edelmetall, Ente, ekel… Nichts davon wollte mir zum Projekt gefallen. Ich gebe zu, für Eisen und Edelmetall gibt es Bilder, die aber eine Geschichte haben sollen und mir deswegen nicht recht sind. In meinem Zimmer oder sogar im ganzen Haus gibt es nichts mit E, das sich von mir in Szene setzen lassen wollte. Deswegen hab ich noch einmal auf ein Archivbild zurückgegriffen, das ich schon länger mal posten wollte und das mir irgendwie zum Thema passt. Denn dafür gibt es viele verschiedene E-Ausdrucksweisen.

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Projekt ABC: allgemein – A

Beim Anschauen der Bilder zum Projekt ‚Farbe bekennen‘ bin ich jetzt öfter mal über das ‚ABC-Projekt‚ gestoßen. Da das Projekt ja jetzt bald vorbei ist und ich die Fotografie nicht wieder im Sande verlaufen lassen will, hab ich mir gedacht, ein zweites Projekt kann ja nicht schaden. Zwei Bilder pro Woche (plus eines alle zwei Wochen für das Rock’n’Picture Projekt für das Zuckerzwetschkenfee-Blog) sollten machbar sein. Dazwischen hin und wieder noch mein höchsteigenes Perspektivenwechsel-Projekt, dann bin ich eh ausgelastet. Vielleicht werde ich mich bei diesem Projekt auch das eine oder andere Mal an das gerade kürzlich veröffentlichte A bis Z-Stöckchen halten. Wenns mir reinpasst.

Worum geht es bei diesem Projekt, das diese Woche – bestimmt zum Erstaunen Aller – mit ‚A‘ beginnt ^^

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Stöckchen – 6 persönliche Macken

FotografierenSchreiben

Nachdem ich schon vor über einer Woche von Sari ein Stöckchen bekommen habe, ist es wohl nun endlich an der Zeit, mich darüber her zu machen. Es geht um sechs persönliche Macken, und da sich hier ja um ein Blog handelt, werde ich diese Macken auf aufs Fotografieren und Schreiben beziehen.

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Freud – Das Unheimliche. Teil 2: Geister

Ein Uniprojekt.

Geister
Auch für Freud sind Geister, Untote und Tote etwas Unheimliches. Tote betrachtet er als Feinde der Lebenden, da sie diese in ihr Reich mitnehmen wollen.

Baum unheimlich 1

Ein Schatten! Was könnte das sein? Der Leibhaftige? Christus, mit Dornenkrone? Ein Ent, ein böser Baumhirt? Es sieht mächtig aus – und kommt auf mich zu!

Unheimliche Baumseele

Was mag dieses Lebewesen gesehen haben, bevor es im letzten Schrei erstarrt ist?

Ein politisch unkorrekter Eintrag

Zur Abwechslung gibts hier mal wieder eine Ubahnbeobachtung. Ich bin mir dessen bewusst, dass der Eintrag, der jetzt folgt, nicht politisch korrekt ist, aber ich hoffe ich werde dafür nicht gegeißelt.

Es war ein trostloser, frustrierender Montagmorgen mit wenig Aussicht weder auf Besserung des Tages noch der Woche. Dementsprechend hocherfreut saß ich in der Ubahn, die ich Freitagnachmittags nach einer Störung verlassen und die ich an eben diesem Montagmorgen wieder nach einer Störung betreten hatte. Ich war spät dran und es lagen äußerst anstrengende Tage vor mir. Hätte man meine Gesichtszüge interpretieren wollen wären vermutlich keine besonders erbaulichen Ergebnisse dabei herausgekommen.
Und in eben diesem Moment, in dem ich gerade ausgesprochen grantig (um es wienerisch auszudrücken) dreinschaute, entdeckte ich gegenüber von mir jemanden, der gewisse Ähnlichkeiten mit einem österreichischen Kabarettisten hatte. Besagter österreichischer Kabarettist ist allerdings persischer Abstammung. Und genau zu diesem Zeitpunkt machte sich ein breites, stupides Grinsen in meinem Gesicht breit. Weil mir genau zu diesem Zeitpunkt ein exorbitant politisch unkorrekter Witz eingefallen ist, der mir am Wochenende zuvor zu Ohren gekommen war:
Sitzt ein Perser im Restaurant. Ein Kellner kommt vorbei und fragt, ob er noch ein Dessert haben wolle. Darauf antwortete der Gast: „Oh, nein danke, ich explodier‘ gleich“.
So. Ich bin gewissermaßen verzagt das hier posten zu müssen, da es wirklich fies ist. Aber samt all dem Wissen ob der eigentlichen Gesellschaftsunfähigkeit dieses Kommentars musste ich in eben diesem Moment einfach mein schrecklich deprimiertes Gesicht ablegen und ein gewissermaßen debiles Grinsen aufsetzen. Und das war an genau diesem Montagmorgen eine oscarreife Meisterleistung…

Bekanntschaft mit dem Spiegelbild

An einem recht sonnigen Frühwinter- (oder war es ein Spätherbst-?)tag traf ich in der Ubahn doch tatsächlich mein Spiegelbild. Nein, ich habe keine Doppelgängerin, so meinte ich das nicht. Aber ich habe jemanden gesehen, der genauso Ubahn zu fahren scheint wie ich selbst. Amüsant sowas, aber auch immer irgendwie beängstigend, wenn man Tiques, die man an sich nur von sich selbst kennt, doch plötzlich bei anderen wieder findet.

Das Mädchen schien in meinem Alter zu sein, sie trug ihre Jeans in die Stiefel gesteckt und eine schwarze Tasche sowie einen schwarzen Mantel. Die Jacke trug sie offen (es war warm in der Ubahn), sie hatte blonde Haare und blaue Augen. Doch das war es alles nicht was sie mir ähnlich machte. Nein – sie beobachtete alle Leute um sich herum. Gekonnt, verstohlen. Ihr Blick folgte denen der anderen Fahrgäste, und wenn sie dann doch einmal aufeinander trafen schaute sie ins Nichts, in die Leere, als ob es dem anderen nur so vorgekommen wäre beobachtet zu werden.  Ich frage mich immer ob so etwas nur mir auffällt, weil ich es selbst schon bis zur Perfektion betreibe oder ob es auch andere merken, die sich die Zeit nicht damit vertreiben über Unbekannte nachzudenken. Aber dieser unbeteiligte Blick wenn das beobachtete Subjekt einen ertappt, der könnte von mir sein. Es amüsiert mich – ich hätte Lust gehabt sie darauf anzusprechen. Besonders als sie sich dann noch unauffällig am Kopf kratzt denke ich mir, hey, du bist ich – in deiner Welt.

Ein Querschnitt durch die persönliche Mediennutzung als Spiegel des Charakters

Ich entferne mich nun zum ersten Mal von meinem Hauptthema, das sich durch diesen Blog ziehen soll – die öffentlichen Verkehrsmittel. Denn über der Thematik des Unterwegs-beobachtens steht die Thematik des Beobachtens. Und gestern gab es in meinem derzeit gewohnten Umfeld ein wenig Beobachtungspotenzial.

Ein neues Fach hatte begonnen – Mediaplanung. Wie üblich durften sich siebenundzwanzig Leute, die einander doch schon mäßig kannten, an einer wiederholten Vorstellungsrunde ergötzen. Allerdings gab es diesmal doch gewisse Aspekte, die des Zuhörens wert waren. Die Lektorin wollte etwas über das Medienverhalten der Kursteilnehmer erfahren. Welche Medien, wann, in welchem Ausmaß, wie. Und – siehe da – man kann Menschen tatsächlich nicht nur an ihrem Musikgeschmack ‚einschätzen‘, nein, auch der Mediengebrauch war so richtig schön ‚typisch‘.
Die Business-fokussierten lesen täglich Presse und Standard, surfen auf ORF.at, schauen die ZiB und abends noch berieselnde Serien. Die High Society Dame konsumiert zusätzlich regelmäßig Magazine. Die Alternative liest keine Zeitung, hört dafür hauptsächlich FM4. Der heillos seltsame verweigert jegliche Werbung und prahlt damit im gleichnamigen Wahlfach. Der vermeintlich Coole ist der Sport-Schauer und die zusätzlich-an-der-Uni-Studierende liest überhaupt lieber Bücher als Zeitungen, schaut beim Frühstück 3sat und arte und benutzt hauptsächlich das Internet als Informationsquelle. Die Abendstudentin, die immer wieder betont wie alt sie nicht alle schon sind hört Radio Arabella und hat das Zeitunglesen aufgegeben.