Wenn kleine Dinge groß werden – mit dem Makro vor der Haustür.

Unlängst, am Weg von der Büro- zur Autotüre, bemerkte ich etwas. Kleine, zarte, weiße Blüten auf dem sonst dunkelgrünen Strauch vor dem Eingang zu unserer Firma. Sie waren so klein und im Schatten, dass ich sie wohl bisher immer übersehen hatte. Doch an diesem Tag bemerkte ich sie.

Nachdem ich die Blüten entdeckt hatte, sah ich ein paar Pusteblumen. Vertrocknete Blätter. Gänseblümchen. Auf einmal erschien mir der unscheinbare Wiesenstreifen wie ein ganzer Motivgarten.

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Lieblingsort Schönbrunn im Frühsommer II [Wort] Baba

Vor einiger Zeit zeigte ich euch die erste Serie von meinem frühsommerlichen Spaziergang durch den Schlosspark. Als die gelben Rosen blühten. Die heutige Serie beinhaltet das saftige Grün, ein paar minimalistische Details und monochrome Momente eines herrlichen Tages Ende Mai, als man die ersten warmen Sonnenstrahlen in sich aufnahm und sich auf einen verheißungsvollen Sommer freute.

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Frühsommertag im Belvedere & Serienempfehlung: Downton Abbey mit einem Exkurs zum Thema Emanzipation und Feminismus

Das vermutlich bekannteste Schloss in Wien (schätzungsweise allerdings NACH meinem Lieblingsort Schönbrunn ^.^) ist das Schloss Belvedere. Es steht noch viel mehr mitten in der Stadt als das kaiserliche Sommerschloss und ist ebenfalls von einem zauberhaften Garten umgeben.

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Lieblingsort Schönbrunn im Frühsommer I & [Wort] Gesamtkunstwerk

Dieser Ort. Dieser Ort, den ich innerhalb der letzten beiden Jahre so oft besucht habe wie vermutlich mein ganzes Leben davor nicht. Dieser Ort, der mich immer wieder fasziniert und mich auffordert, bekannte Dinge aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Der mich immer wieder verzaubert mit seinem Charme zwischen den Welten, zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart.

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Decay & [Wort] sommerregenbunt

Ein Wort, das ich vom ersten Moment an ins Herz geschlossen habe und das schon länger zu gewissen Bildern in den Entwürfen liegt, habe ich von der wunderbaren kleinstadtfotografin geschenkt bekommen. Die Bilder haben sich im Frühling und im Frühsommer angesammelt, den Wochen, die heuer gefühlt wieder besonders von Wetterschwankungen geprägt waren. Strahlender Sonnenschein und herrliche Tage, die sich mit stürmischen und regnerischen Zwillingen die Hand gaben.

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Irland: Architektur & [Wort] perplex

PERPLEX

Dieses schöne Wort hat mir die liebe Marie im Zuge der Aktion „Nur ein Wort“-geschenkt. Der Duden sagt dazu:

verblüfft und betroffen oder verwirrt

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Wien im Glas: Kirche am Steinhof (Otto Wagner Kirche) oder Remediation der Wiener Vergangenheit

Wenn man erkennt, dass man um sich selbst trauert. Ein selbst, das verloren ist, weil die Menschen verschwunden sind, die es gemacht haben.

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1993: das Jahr in dem die Schatten der Vergänglichkeit in mein Leben kamen

1993 war ich 6 Jahre alt. Ich erinnere mich nicht als wäre es gestern gewesen, aber ich erinnere mich doch noch relativ klar an diesen Moment. Ich stand im Vorzimmer der Wohnung meiner Großeltern und hatte das Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Ich sehe mich dort stehen, zwischen Kommode und Türrahmen des Kinderzimmers, meine Oma vor mir, hinter ihr der Spiegel mit dem blinden Fleck in der rechten oberen Hälfte.

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Ein metaphorisches Gedicht über Mohnblumen.

Vor knapp zehn Jahren schrieb ich einen Text. Er handelte von Mohnblumen. Seither begleiten mich diese roten, filigranen Frühsommerwiesenfarbtupfer und bedeuten für mich etwas Besonderes.

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„Klirr“

Der Moment, in dem es ‚klirr‘ macht und nichts mehr ist, wie es vorher einmal war.

Inspiriert zu diesem Text hat mich der Beitrag von Christine. Denn auch ich habe so einen Tag danach erlebt und dachte mir, es wäre interessant, meine Erinnerung an die Gefühle aus heutiger Sicht anzuschauen.

Ich weiß nicht, ob ihr sie kennt, diese Augenblicke des Begreifens, in denen euch bewusst wird, dass eure Welt aus den Angeln gehoben, dass nichts mehr so sein wird wie davor. Ich habe bisher zwei Mal so einen Moment erleben müssen und von einem will ich hier schreiben. Obwohl der nun schon viele Jahre zurückliegt und der Schmerz zum Glück schon lange überwunden ist, ist die Erinnerung daran wie eingefroren.

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Cádiz – durch die Stadt ans Meer

Unlängst habe ich in einem Beitrag über das Wort tugendhaft geschrieben, das mir Moni im Zuge der „Nur ein Wort“-Aktion geschenkt hat. Der Beitrag lag lang in den Entwürfen, bis er mir reingepasst hat. Und wie das manchmal ironischerweise so ist, kam mir am Nachmittag der Veröffentlichung noch ein weiterer Aspekt in den Sinn, den ich im Text zu beleuchten vergessen hatte.

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