[Wort] Beat oder der Herzschlag eines Bildes

Matthias von Beatnix schenkte mir zu meinem Projekt „Nur ein Wort“ das wundervolle Wort „Beat“. Erst wusste ich wieder mal nicht so recht was damit anzufangen, bis ich den Beitrag über das „Meer der Wiener“ schrieb und auf einmal zu den Bildern Paul Kalkbrenners „Sky and Sand“ im Kopf hatte. Da hatte ich wieder einen dieser großen „Aha-Momente“. Das Wort „Beat“ hat für mich eine ganz spezielles Bedeutung. Es kommt mir etwas in den Sinn, das ich weniger höre als ich es spüre, irgendwo in der Magengegend. Und es ist tatsächlich etwas, das ich mit Bildern in Verbindung bringe. Denn Orte, die haben für mich ganz eigene Beats (vielleicht höre ich deswegen nie Musik beim Fotografieren, lieber Markus 🙂 ). Der Beat eines Bildes, der Beat eines Ortes, das ist der Herzschlag. Städte  und Landschaften, selbst kleine Motive, können einen ganz eigenen Beat haben. Es sind diese Momente, in denen man stehenbleibt und innehält, hinhört, hinspürt und den Beat des Ortes, seinen Herzschlag, in sich aufnimmt – und ihn ein klein wenig Teil von einem selbst werden lässt.

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Die Tiefen und Untiefen des Unbewussten

Das Unbewusste. Ein Mysterium der Menschheit. Ein undefinierbarer Ort in jedem von uns, dessen Existenz wohl schon seit Jahrhunderten vermutet und heute zumindest nicht mehr vielerorts in der aufgeklärten Welt angezweifelt wird. Man findet Auseinandersetzungen damit in fast allen Epochen und Zeiten der Menschheitsgeschichte, auf die eine oder andere Weise.

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Gedanken zum Aufschrei um den Instagram-Algorithmus

Ein soziales Netzwerk ist immer ein bisschen wie ein Baum, der aus dem Winterschlaf erwacht. Zuerst steht da nichts als ein leeres Gerüst, eine Idee, aus der etwas wachsen kann. Dann, langsam, sprießen vereinzelte Äste, Knospen setzen auf und öffnen sich nach einiger Zeit. Alles wird bunt und strahlt und übt eine magische Anziehungskraft aus. Die Blüten verblühen, es wachsen Blätter, kleine, saftige, grüne, viele, eine unüberschaubare Menge, frisch und lebendig. Mit der Zeit werden sie größer, dunkler, weicher, trockener, bis sie irgendwann abfallen und der Stamm mit seinen Ästen zurückbleibt, ein leeres Gerüst, eine Idee.

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#travelathome: ein Wochenende in der Steiermark & [Wort] Tugend/haft

Ein Wortgeschenk von Moni.

Ein Wochenende in der Steiermark: Schokoladenmanufaktur Zotter, Foltermuseum auf der Riegersburg, Strandbad Stubenbergsee und Tierpark Herberstein und dazu ein Zitat des berühmt-berüchtigten Giacomo Girolamo Casanova:

 Wer schläft, sündigt nicht. Wer vorher sündigt, schläft nachher besser.

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#travelathome: das Meer der Wiener

Wenn es schöner wird im Frühjahr, die ersten Sonnenstrahlen das Gesicht wärmen, dann zieht es viele Ostösterreicher zum ersten Mal an ihr „Meer“. Denn „Meer der Wiener“, so wird der Neusiedlersee auch manchmal liebevoll genannt. Es ist ein sehr überschaubares Meer, ein flaches, schlammiges, aber dennoch ein charmantes. Um das „Meer“ herum spielt sich  sehr viel Leben und Lebensfreude ab und wir alle (oder die meisten von uns) haben am Ufer des Sees die eine oder andere Erinnerung.

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Wien im Glas: die Karlskirche & der Stadtpark oder erster Ausflug mit dem Oculus in die Wiener Innenstadt

Liebe Leute, WOW, eure Kommentare zu meinem letzten Artikel waren echt der Hammer. Ich stelle fest, dass ich offenbar für meine „Strategie“ die richtigen Leser habe ❤ dankeschön für die vielen aufbauenden, ermutigenden und lieben Worte. Und weil ich euch grade mit dem letzten Post offenbar ein wenig Wien-verliebt gemacht habe, kriegt ihr noch einen ganz druckfrischen Beitrag ohne viele Worte (dafür wie immer mit viel Liebe) hinterher 🙂

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Irland: Malahide // Mullach Ide & lautes Flüstern aus der Vergangenheit

Vor einiger Zeit schrieb ich einen Text zum Wort „Nachsichtigkeit“. Es gab in diesem Text schon Elemente und Hintergedanken einer Sache, die vor kurzer Zeit wie ein Wolkenbruch über mich hereingebrochen ist. Etwas, über das ich nicht schreiben kann und dennoch schreiben muss.

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12 magische Mottos: März

Die ersten beiden Monate des Jahres sind vorbei und mit ihnen haben wir wieder ein Stück weit des Winters hinter uns gebracht. Mit dem März gibt es für euch auch wieder ein magisches Motto, nochmal sind meine Bilder ohne Farbe. Mal sehen, was für Motive ihr in den kommenden 31 Tagen zu folgendem Thema finden werdet:

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Erwartungen von außen und von innen.

Ich habe ja unlängst schon das Thema Erwartungen als des Übels Wurzel angesprochen. Erwartungen erzeugen viel Druck, der sich auf verschiedene Arten auswirkt. Bei jedem anders. Manche werden davon angestachelt, andere fühlen sich wie gelähmt. Die einen brauchen ihn, die anderen verabscheuen ihn. Erwartungen begleiten uns das ganze Leben. Viele von uns. Erwartungen, die in uns gesetzt werden und Erwartungen, die wir in etwas oder jemanden setzen. Der letzte Text handelte von den Erwartungen, die mir entgegen gebracht werden – und was es mit mir macht. In diesem Beitrag geht es um die Erwartungen, die ich an mein außen habe und die Konsequenzen daraus. Erwartungen von außen und von innen. weiterlesen

Cala Agulla unter Wasser oder auf [Wort] Augenhöhe mit der eigenen Angst

Nach einer Weile gibt es wieder einen Wort-Beitrag von mir. Der ist schon ein Weilchen fertig, hat aber einfach nicht zu meiner düsteren Stimmung gepasst. Langsam öffnen sich gefühlt wieder ein paar Schleusen und es ist Platz dafür.

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Über das Leben und dessen Ende.

Manchmal gibt es diese Zeiten im Leben, in denen Stille einkehrt. Stille im Herzen und im Kopf. Der Trubel und die Geschäftigkeit, die um einen herum herrschen, kommen kaum an einen heran. Aus irgendeinem Grund ist diese Stille bei mir in den letzten Wochen wieder aufgetaucht. Ich kann nicht sagen, woher sie kam oder wodurch, aber sie ist da. Das sind diese Zeiten, in denen mir Fremdes fremd bleibt und nur innerste Gefühle an die Oberfläche kommen.

Die Zeiten, in denen ich den „Nerv“ habe für Bücher und Filme, die sensible Antennen und ein offenes Herz brauchen. In denen ich diese Bücher und Filme brauche, um meinen Antennen Empfang zu geben und mein Herz zum Schlagen zu bringen.

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Der Herbst in seiner Essenz der Vergänglichkeit

In den Entwürfen liegt noch viel… viel Herbst, viel Reise und viele Emotionen. Viel 2015. Während sich die erste Jahreshälfte zum Teil zog wie ein Kaugummi, ist die zweite nur so an mir vorbeigerast und gedanklich noch nicht ganz für mich abgeschlossen.

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