Im April verbrachte ich ja einige Zeit in Oberlaa und nutzte zwei freie Stunden eines Freitag Nachmittags, um wieder ein wenig durch den Kurpark zu streifen und ein paar Frühlingsimpressionen und was mir sonst so begegnete mitzunehmen. Dabei habe ich euch das nächste Magic Letters-Thema mitgebracht. Zuerst war ich total planlos – was sollte „j“ denn für ein Thema ermöglichen? Doch dann war es auf einmal sonnenklar!

Ich stelle soeben fest, dass ich mich neuerdings geirrt habe, als ich behauptete, die geheimnisvollen wären die letzten Pentacon-Bilder aus dem Winter. Hier habe ich eine kleine Serie übersehen, die ich besonders mag. Wie konnte das nur passieren… Ich hoffe, ihr verzeiht, dass ihr sie erst jetzt zu Gesicht bekommt, die kleinen vergänglichen zauberhaften Schätze der Winternatur!

Das „I“ habe ich den „narzisstischen Buchstaben“ getauft und glatt überlegt, selbiges auch zum Thema zu machen. Dann dachte ich aber – es wäre doch nett, euch in die Themen miteinzubeziehen. Also habe ich auf Facebook statt Themenraten Themenvorschlagen gespielt und mich für eins entschieden, das im Kern in drei Vorschlägen enthalten war und mitunter eines derer war, die auch mir durch den Kopf gegeistert sind:

Es ist wieder einmal soweit: mein Blog feiert Geburtstag. Wir haben miteinander das verflixte 7. Jahr überstanden. Eigentlich ist es mir ziemlich unheimlich, dass seit den Anfängen schon 7 Jahre vergangen sind. So kommt es mir gar nicht vor, einerseits. Andererseits ist es „wie aus einem anderen Leben“. Nichts war damals wie heute. Ich wohnte noch bei meinen Eltern, ich hatte noch eine andere Beziehung, ich stand kurz vor meinem ersten Berufspraktikum und war noch Vollblut- und Vollzeitstudentin. Ich hatte schon einiges hinter, aber noch verdammt viel vor mir, auch wenn ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht kommen gesehen hatte.

Einer meiner liebsten Ausflüge diesen kahlen Winter mit dem Pentacon. Licht, Bokeh, Lebloses und Lebendiges, Morbides und Vergängliches, Schönheit im Detail versteckt ließ mein Herz hüpfen. Momentan teile ich die Fotos ein bisschen mehr auf. Ich stelle fest, wenn zuviele Bilder in einem Beitrag sind, gehen sie ein wenig unter und da ich momentan keine Tonnen an überschüssigem Bildmaterial auf Lager habe, das ich dringend loswerden muss, kann ich es euch ein wenig gemächlicher zeigen.

Willkommen beim mittlerweile 3. Thema von Magic Letters. C ist ja bekanntlich ein schwieriger Buchstabe und die Freude über B war groß – die Vorgabe ist also enorm und ich habe lange überlegt, meinen ersten Impuls verworfen, Wortlisten gewälzt und mich schließlich mit mir selbst auf ein schönes Wort geeinigt, das auch künftigen Ideen nicht im Wege stehen sollte 🙂

Liebe Alle, ich habe ein bisschen Internet ergattert und habe das Bedürfnis nach Kontakt mit der Außenwelt 🙂 Soweit ist es jetzt nichts besonders Dramatisches, nur langwierig und mühsam. Danke für all eure lieben Wünsche, sie sind bei mir angekommen und es war sehr schön, sie zu lesen!

Nun aber zu den Fotos… Anfang Jänner bin ich – inspiriert wie so oft durch ein Foto von Viola – doch mit der Kamera losgezogen um dem fotografisch totgesagten Jänner ein wenig Leben einzuhauchen. Ich dachte mir, es wäre eine gute Möglichkeit, mal wieder mit dem Swirl Bokeh des Pentacon und dem M42-Adapter zu experimentieren.

Ich habe mich aus Spaß an der Freude von heyjennypenny mit einem Stöckchen bewerfen lassen, das mir in die Jahreszeit zum Jahresabschluss gut reingepasst hat. Ein „waspassierteimjahrxy“-Stöckchen. Ich habe das Jahr 2000 bekommen – vermutlich eins der emotional bahnbrechendsten für mich. Sofern man das überhaupt über die intensiven Jahre der Pubertät so sagen kann. Also werde ich euch ein bisschen erzählen, wer ich im Jahr 2000 so war – und was sich bis heute verändert hat. Achtung, Textflut. Wie immer am Jahresende. Ihr kennt das ja schon 🙂