Künstlerische Fotografie ist nicht immer nur der Akt der Fotografie an sich. Künstlerische Fotografie ist auch die Reflexion über die eigene Sichtweise, die eigenen Perspektiven, die eigene Technik. Es gibt schaffende Phasen und es gibt ruhende Phasen. Es gibt Phasen, in denen man ständig die Kamera vor dem Auge trägt und Phasen, in denen sie verstaubt. Phasen, in denen Lightroom glüht, Phasen in denen VSCO befüllt wird und Phasen, in denen nichts davon passiert.

Nach dieser enormen Kältewelle, die uns im Februar heimgesucht hat und die über das Wochenende nochmal Fahrt aufgenommen hat, brauche ich dringend etwas Wärme am Blog und ich hoffe, euch passt ein bisschen „summerdreaming“ auch grad rein 🙂

Während meine östliche Landkarte bis vor 2 Jahren voller weißer Flecken war, füllt sie sich jetzt mit dem einen oder anderen Pin und dem Label „besucht“. Bisher habe ich euch ja schon von Maribor, Zadar, Dubrovnik bei Nacht, Prag, den Plitvicer Seen, Zagreb und Ljubljana berichtet. Heute steht ein weiteres Schmuckstück auf der Liste: Piran.

Ich schrieb vor einiger Zeit (um genau zu sein sind es nun bald 2 Jahre, die Bilder dazu sind noch eine Ecke älter) schon einmal einen Beitrag über „das Meer der Wiener„. Es war einer der ersten Beiträge in der Kategorie #travelathome. Und da ich diese Kategorie nicht erfunden habe, um Google zu erfreuen, sondern um euch Plätze in „meinem“ Land zu zeigen, bedeutet das, dass ich diese auch gerne öfter besuche, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. So auch eines sonnigen Februarmittags in diesem Winter, als man den Frühling zum ersten Mal fast greifen konnte.

Es war der Beginn der großen Kältewelle Anfang 2018. Ich wachte für meine Verhältnisse am Wochenende früh auf und konnte aufgrund des Gedankenkarussells nicht mehr schlafen. Das Thermometer zeigte weniger als 5 Grad minus und ich dachte: jetzt oder nie!

Doch wie vieles andere in diesem Jahr, wollten die Seifenblasen nicht wirklich gelingen. Vielleicht war die Seifenwassermischung zu lange offen, zuviel mit Wasser gemischt oder es fehlten andere Zutaten. Die Seifenblasen „implodierten“, bevor sie hübsch frieren konnten. Aber was solls? Auch das kann interessante Motive abgeben – wie schmelzende Schneeflocken!

Felix schenkte mir vor einer Weile den Begriff Alliteration. Das hat mich gefreut, denn ich liebe Alliterationen. Magische Mottos. Schmelzende Schneeflocken. Stein, Stahl und Wasser (naja, so einigermaßen). Kopfkult vs. Körperkult.

Wikipedia sagt:

Alliteration ist eine literarische Stilfigur oder ein rhetorisches Schmuckelement, bei der die betonten Stammsilben benachbarter Wörter (oder Bestandteilen von Zusammensetzungen) den gleichen Anfangslaut (Anlaut) besitzen.

…und setzt sich aus den lateinischen Begriffen ad (zu) und littera (Buchstabe) zusammen.

Der Liebste Award geht wieder um – und Anne hat mich markiert. Vielen Dank dafür! 🙂 Ich kann ja auch gar nicht anders, als bei diesem wunderbaren Frage-Antwort-Stöckchen dabei zu sein. Also, los geht’s! Wie gewohnt beantworte ich die Fragen, werde allerdings nur 3-5 Personen nominieren, von denen ich glaube, dass sie vielleicht noch nicht ALLE anderen Posts davon mitbekommen haben 🙂