Unlängst sah ich einen Film. Einen, der schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf meiner Watchlist stand. Ich wollte einen gemütlichen Abend zuhause verbringen und mir ein bisschen Pause von Superhelden und Geistercops gönnen, die sonst das gemeinsame Abendprogramm definierten, da mich die erdachten Mörder bereits nächtelang verfolgten. Ich wollte ein bisschen Abstand und ein bisschen was fürs Herz. Und bekam einen Tsunami an Emotionen, der mich stundenlang nicht losließ.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Amazon Prime sagt: „Hazel und Gus sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben.“

Ganz zuerst hab ich die Technik per Unfall selbst entdeckt. Dann habe ich sie bei Viola künstlerisch eingesetzt bewundert. Immer wieder sehe ich auch bei Birgit interessante fotografische Spielereien, über die ich dann bei Bee wieder gestolpert bin. Endlich hat sich im Herbst einmal die Gelegenheit ergeben, es selbst auszuprobieren (anders gesagt: ich war mit der Kamera draußen und habe endlich mal dran gedacht). Und weil ich sie so mag mache ich sie zum ersten Thema der magischen Mottos des neuen Jahres!

Nun ist es tatsächlich soweit: die 12 magischen Mottos gehen in die letzte Runde. Noch ein letztes Mal in diesem Jahr dürft ihr mit Spannung ein Thema erwarten. „Was hat sie sich denn diesmal wieder ausgedacht?“ um dann mit Freude, Enttäuschung, Frust, Anspannung oder anderer Emotion loszuziehen. In diesem letzten Monat habe ich ein, denke ich, besonderes Thema für euch, ein doppeldeutiges. Was kommt da auf euch zu? Seht selbst!

Die Tage sind merklich kürzer, die Sonnenstrahlen wärmen uns angenehm ohne uns den Schweiß aus den Poren zu treiben. Wir suchen sie, die letzten goldenen Tage. Wir saugen sie in uns auf, weil wir wissen, dass sie weniger werden und wenn das nächste Mal die Sonne wirklich wärmt, werden wieder einige Monate vergangen sein. Dennoch hat genau diese Stimmung ihren eigenen Charme und ihre eigene Schönheit.

Liebe Leute, ich bin total überwältigt von den Rückmeldungen auf meinen Artikel zum Thema Social Media. Ihr habt mich echt umgehauen und dieser Post war so enorm wichtig für mich, weil ich nun endlich wieder klarer sehe und meinen Weg auch wieder in all dem Gestrüpp der „richtigen Bloggerei“ erkennen kann. Es ist der Grund, warum ich diesen virtuellen Ort hier so schätze und liebgewonnen habe, warum er für mich unentbehrlich ist und hoffentlich noch lange Zeit bestehen kann. Denn der Austausch mit euch, mit jedem einzelnen, der sich die Zeit nimmt, meine Worte zu lesen und seine Gedanken dazu mit mir zu teilen, ist jede Stunde meines Lebens wert, die ich damit verbringe. Genau auf diese Art und Weise.

Wenn man so durch den Wald streift, hat man Zeit und Gelegenheit, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich sagte unlängst, ich hätte meine Worte verloren. Das ist es aber glaube ich nicht. Es ist grade eher das, dass ich um meine Identität hier im Internet kämpfe, weswegen die Anzahl der Artikel, die sich um dieses Thema drehen, grade enorm wächst. Ich hoffe euch damit nicht zu sehr zu langweilen, denn auch heute gibt es wieder etwas in diese Richtung.

Der Herbst ist die Jahreszeit, zu der ich all meine Lieblingsorte besuchen möchte. Vielleicht kennt ihr das, diese Plätze, an die man einfach mehrmals im Jahr – wenn die Umstände es zulassen – zurückkehren will. Der Schwarze Turm bei Mödling ist einer dieser Plätze. Durch seinen Namen fasziniert er mich seit ich als Kind zum ersten Mal dort vorbeigekommen bin. Lange wusste ich nicht wirklich, wie ich ihn finden kann, aber seit ich den Weg nun kenne, komme ich wenigstens 1, 2x im Jahr vorbei und statte ihm einen Besuch ab.

Preachitbaby hat mich inspiriert. Sie schrieb einen Text darüber, dass es „nicht die großen Gesten, die theatralischen Auftritte, die beeindruckenden, lange geplanten und überall beworbenen Wichtigkeiten“ sind, um die es geht im Leben, sondern „die Augenblicke am Rande derselben, die uns verändern.“ Sie reihte ein paar wundervolle Momentaufnahmen aneinander, die direkt aus ihrem Herzen zu kommen schienen und die etwas in mir bewegten, das sich ebenfalls erinnern wollte, welche kleinen Momente es waren, an der die Kurve ihren Wendepunkt nahm, die sich eingebrannt haben, die ein Lächeln verursachen oder die unseren Magen zusammenziehen lassen.

Die liebe Karina hat mir noch zwei weitere Worte geschenkt (nachdem ich mich für sie schon mit dem wunderbaren Begriff „stimmig“ auseinandersetzen durfte). Zwei Worte, die eng zusammengehören und die sich so weit überschneiden, dass sie sich schwer voneinander abgrenzen lassen, deswegen werde ich sie erneut zusammenfassen. Es sind beides Begriffe, die für mich wichtig sind und im Zwischenmenschlichen eine große Rolle spielen.

Diese Woche möchte ich bei Pabuca auch wieder dabei sein. Es gibt ein Thema, zu dem ich soviel zu sagen habe und doch grade nicht den perfekten Beitrag parat. Wien und Herbst ist so eine Sache. Wenn man ihn erwischt, dann ist er wunderschön. Aber irgendwie wartet und wartet man, die Blätter sind grün und wollen sich nicht verfärben – und auf einmal ist alles kahl. Dieses Spiel spiele ich nun schon das 2. Jahr in Folge und hoffe, eines Tages vielleicht doch den richtigen Moment zu erwischen. Auslassen wollte ich es dann aber doch nicht, weil es ja mein liebstes Thema ist. Nun bekommt ihr drei Bilder, die diesmal alle mit dem Apfel festgehalten wurden.