Schlögener Schlinge – ein Symbol für das Leben.

Montag, 15. Oktober:

C., wenn du zuhause bist und einen ruhigen Moment hast, kann ich dich dann anrufen?

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Werden, wer man ist. [Kroatien/Istrien Unterwasser 2018]

Hallo ihr lieben, tollen, wunderbaren Menschen, seid ihr noch da? Ich hoffe es, auch wenn ich es euch nicht verdenken könnte, bereits anderswo zu sein in dieser Schnelllebigkeit, die sich schneller überholt als ich „schnell“ auch nur aussprechen, geschweige denn schreiben kann.

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Go East 2017: Plitvicer Seen – Details & ein Jahrzehnt Paleica auf WordPress

Juli 2018. Das bedeutet: 10 Jahre und 3 Monate Episodenfilm, der nun Episodenpoesie heißt. Es bedeutet: 10 Jahre und 3 Monate WordPress. Es bedeutet: 10 Jahre und fast 3 Monate Fotografie. 10 Jahre und 3 Monate bedeutet fast ein Drittel meines Lebens.

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Girls-Roadtrip in den Süden: Meerweh in Piran

Unlängst bei Jim Kopf zitierte ich Sartre:

Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.

Ich kenne es schon lange, dieses geflügelte Wort doch erst vor einiger Zeit konnte ich seine wahre Bedeutung nachvollziehen. Meine Freundin hingegen schrieb es schon vor 18 Jahren auf ihre Uboot-Nickpage, was mir heute deutlich sagt, dass sie damals schon einiges mehr von der Welt verstanden hatte als ich.

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Reisen, Ethik, Moral, Wettbewerb und Gewissen

Wenn’s ums Reisen geht, dann geht es oft um so Vieles. Reisen bedeutet für jeden, der es gerne tut, etwas anderes. Und für die, die es nicht gerne tun, auch. Flucht, Selbstfindung, Erfahrungen sammeln, Fotografieren, Seele baumeln, das Leben verstehen, es gibt tausende und abertausende Facetten der Gründe, es zu tun (oder zu lassen). Jeder davon ist individuell, auch wenn uns das Internet so oft und gerne vorgaukelt, dass dem nicht so wäre. Denn Reisen, das zieht eine Assoziationskette hinter sich her wie kaum ein anderer Begriff. Wahrscheinlich gibt es außer fürs Glücklichsein (und Reisen wird ja oft als Allheilmittel dafür angepriesen) kaum ein anderes Konzept, für das auch nur annähernd soviele vermeintlich SEO wirksame 7 Punkte-Listen geschrieben wurden. Da ich ein Medienmensch bin, kann auch ich nicht behaupten, frei von diesen Einflüssen zu sein. Instagram, Pinterest und Co. machen genial einfache Planung möglich, laden die künftig verbrachten Urlaubstage aber schon im Vorhinein mit einer Menge bestimmter Erwartungen auf.

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Mal wieder Zeit für: Hier Titel eingeben.

Künstlerische Fotografie ist nicht immer nur der Akt der Fotografie an sich. Künstlerische Fotografie ist auch die Reflexion über die eigene Sichtweise, die eigenen Perspektiven, die eigene Technik. Es gibt schaffende Phasen und es gibt ruhende Phasen. Es gibt Phasen, in denen man ständig die Kamera vor dem Auge trägt und Phasen, in denen sie verstaubt. Phasen, in denen Lightroom glüht, Phasen in denen VSCO befüllt wird und Phasen, in denen nichts davon passiert.

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Orange an Teal Look am Kreuzfahrtschiff & [Wort] Gänsehaut

Doris von der wunderschönen Seite „Seegeflüster“ hat mir unlängst 3 tolle Worte geschenkt. Das erste davon passt heute perfekt zu diesen Bildern.

Gänsehaut

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Winterknistern in der Morgensonne & [Wort] Selbstermächtigung

Vor einer Weile schenkte mir David das schöne, aber auch schwierige Wort: Selbstermächtigung. Zugegebenermaßen war mir dieser Begriff zuvor nicht wirklich bewusst begegnet und erst einige Zeit später kam er mir dann auch in einem Zeitungsartikel unter.

Wikipedia sagt:

Mit Empowerment (von englisch empowerment „Ermächtigung, Übertragung von Verantwortung“) bezeichnet man Strategien und Maßnahmen, die den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften erhöhen sollen und es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten.

Meinem Gefühl nach ist dieses Wort – pragmatisch gesehen, und auch, wenn es heute oft anders verwendet wird – der ganz eigentliche Prozess des „Erwachsenwerdens“. Es bedeutet für mich, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen un sich bewusst werden, dass Fremdbestimmung oft dadurch zustande kommt, dass man sie zulässt. Es ist der Zeitpunkt, sich zu fragen: in welchem Maß akzeptiere ich das, welche Konsequenzen hat das, es nicht zu tun und wie finde ich den besten Weg, in meiner Gesellschaft und in meiner Welt zu leben und ich zu sein, zu bleiben und zu werden.

Sich seiner selbst zu bemächtigen, nachdem man ein Leben lang fremdbestimmt war – von Eltern, Lehrern, Auszubildenden, Vorgesetzten, ist ein Prozess wie ein Sonnenaufgang an einem von Tiefnebel verschleiertem Tag. Ich erahne das Licht dahinter und eine Zeit lang steht es auf der Kippe, wird die Sonne durch die Nebel brechen oder bleibt der Tag wolkenverhangen?

[Zum Abschluss noch eine Seifenblase, die an diesem Wintermorgen auf einem Teppich von Schneekristallen entstanden ist und eben nicht zum vorigen Beitrag gepasst hat, auch wenn sie ebenso ramponiert und unperfekt ist.]

Silvester // Feuerwerk & Jahresrückblick

2017 hat mit einem doofen grippalen Infekt begonnen – der aber immerhin dazu geführt hat, dass ich die Gelegenheit hatte, schon kurz nach Mitternacht in den ersten Minuten des neuen Jahres ein lange gehegtes Fotovorhaben umzusetzen: ein Feuerwerk zu fotografieren. Aus diesem Grund gibt es die Bilder für diesen Jahresrückblick seit 364 Tagen. Am 10.1. beschloss ich, in diesem Jahr eine Gegenüberstellung zu machen. Ich schreibe im Jänner, was ich mir für dieses Jahr hoffe und wünsche und stelle den Beitrag im Dezember fertig und kann direkt sehen, was sich aus meinen Wünschen und Vorsätzen und Hoffnungen entwickelt hat.
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Analog-digitale Blätterliebe & der Wert von Kommunikation

Vor einiger Zeit schrieb ich eine SMS. Das mache ich heute nur noch selten. Die meisten Menschen nutzen Whatsapp oder den Facebook Messenger und das tue ich auch. Auf SMS greift man nur noch zurück, wenn im Ausland die mobilen Daten ausgeschaltet sind (was in der EU nun erfreulicherweise auch nicht mehr notwendig ist) oder die Person am anderen Ende der Leitung kein Internet am Handy hat, wie mein Opa. SMS sind zur Rarität geworden, das kommunikative Highlight meiner Jugend ist mittlerweile irgendwas zwischen vintage, retro und oldschool.

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London Calling: Retro//Vintage Style & schwarzweiß

Es gibt ein Gefühl in mir, das in letzter Zeit ganz stark immer wieder auftaucht. Immer, immer und immer wieder. In meinen Träumen, in der Nacht, in den Dingen des Alltags, abends, auf der Couch, wenn ich in der kalten Novemberluft laufe oder untertags im Büro sitze.

Es frisst sich durch die Oberfläche der Haut, durch die Muskeln und geht durch Mark und Bein. Es hängt an und in mir wie eine Klette, wie eine Mistel in den Ästen der Bäume.

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Frühsommerwiesenmohnblumenzeit.

Es ist die besondere Art, mit der du sie einfängst. Oder sollte ich eher sagen „frei lässt“.

Diese wunderbaren Worte schenkte mir eine liebe Freundin unlängst, als ich mal wieder eines meiner geliebten Gegenlichtbilder im blauen Netzwerk geteilt habe. Ich war irgendwie besonders berührt von diesen Worten und sie hallten nach.

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