Herbstliche Gartenblicke & „das zweite Gesicht“

Nächte, in denen man jäh aus dem Schlaf gerissen wird, in denen kurz der Schreck in die Glieder fährt und einen völlig verwirrt, enden bei mir meist nicht damit, dass ich sofort wieder friedlich einschlafe und mich morgens kaum noch erinnere, ob das wirklich passiert ist. Nein. Nächte, in denen etwas Derartiges passiert enden meist mit endlos langem Herumwälzen von links nach rechts und von rechts nach links und einem geöffneten Portal an Gedankenströmen, das ich versuche zu schließen, indem ich meine Atmung zähle. Bis es hilft können allerdings Stunden vergehen – vermutlich weil die Tage zu kurz sind, um alle Gedanken zu denken, die gedacht werden wollen. Und wenn sich dann einmal ein Spalt in der Türe öffnet, drücken, drängen und strömen sie heraus.

Ende Jänner war so eine Nacht.

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Blaue Stunde am See oder der Mensch stirbt, wie die Sonne untergeht.

Wenn ich einen Text über den Tod oder das Sterben schreiben will, dann lande ich üblicherweise bei Naturbildern, um die Worte zu untermalen. Ganz besonders zieht es mich allerdings immer wieder zu den Fotos vom Wolfgangsee. Wie auch bei diesem Text Über das Leben und dessen Ende. Ich vermute, dass es daran liegt, dass die Bilder in den Weihnachtsfeiertagen entstehen und ich dort, fernab des Großstadttrubels, jede Menge Zeit und Stille nachzudenken finden kann. Interessanterweise scheint es so, dass Ruhe, Stille und Natur für mich nicht nur unmittelbar mit dem Leben, sondern auch mit dem Tod zusammenhängen. Aber welche Hintergründe auch immer genau in meiner Assoziationskette ablaufen – heute möchte ich wieder einmal versuchen, einen Text über eines der letzten Tabuthemen unserer Gesellschaft zu schreiben. Ein Thema, das so gerne ausgeklammert wird, weil es nicht zu Glück und Selbstverwirklichung und allen unseren anderen gehypten Werten passt. Ein Thema, das zu wenig Raum bekommt, von dem wir entfremdet sind und das uns vielleicht deswegen oft so große Angst macht und so schwer fällt, weil es nicht mehr vor unseren Augen stattfindet und doch niemand davon verschont bleibt.

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Schneedetails aus Narnia & Projekt *.TXT: Hoffnungsschimmer

Schon im Dezember habe ich beim Wortprojekt von NeonWilderness mitgemacht und einen Beitrag zum wunderschönen Wort mucksmäuschenstill veröffentlicht. Das neue Wort für den ersten Monat dieses Jahres ist mindestens genauso schön, weswegen ich auch hier wieder dabei sein möchte. Es lautet:

Hoffnungsschimmer

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Zentraldfriedhof Herbst und Gedanken über Kopfkult vs. Körperkult

Diese großen, imposanten Friedhöfe sind für mich Orte der Reflexion. Diese Orte zwischen Leben und Tod, wo man der Endlichkeit Einlass in seine Gedanken gewährt, sind die Orte, an denen Platz ist über die Dinge dazwischen nachzudenken, die Dinge, die die Fugenmasse des Lebens sind. Zu dieser Fugenmasse gehören für mich Erwartungen von außen, gesellschaftliche Zwänge und Erwartungen von innen.

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Blätterleuchten & die Unmittelbarkeit der Liebe in „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“

Unlängst sah ich einen Film. Einen, der schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf meiner Watchlist stand. Ich wollte einen gemütlichen Abend zuhause verbringen und mir ein bisschen Pause von Superhelden und Geistercops gönnen, die sonst das gemeinsame Abendprogramm definierten, da mich die erdachten Mörder bereits nächtelang verfolgten. Ich wollte ein bisschen Abstand und ein bisschen was fürs Herz. Und bekam einen Tsunami an Emotionen, der mich stundenlang nicht losließ.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Amazon Prime sagt: „Hazel und Gus sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben.“

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Zentralfriedhof monochrom oder Still.Leben pt. II & die nächsten 52 Fragen von LaVieVagabonde 3/4

Wie so oft, habe ich noch einiges mehr an Bildern mitgebracht als die, die ihr im letzten Post gesehen habt. Da sie für mich optimal zu diesem Thema passen, möchte ich hier auch noch die zweite Serie zeigen – diesmal in Graustufen.

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12 magische Mottos: Dezember

Nun ist es tatsächlich soweit: die 12 magischen Mottos gehen in die letzte Runde. Noch ein letztes Mal in diesem Jahr dürft ihr mit Spannung ein Thema erwarten. „Was hat sie sich denn diesmal wieder ausgedacht?“ um dann mit Freude, Enttäuschung, Frust, Anspannung oder anderer Emotion loszuziehen. In diesem letzten Monat habe ich ein, denke ich, besonderes Thema für euch, ein doppeldeutiges. Was kommt da auf euch zu? Seht selbst!

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Die letzten Sonnenstrahlen in Schönbrunn Pt. I: Blätter & Schönheit von außen und von innen

Die Tage sind merklich kürzer, die Sonnenstrahlen wärmen uns angenehm ohne uns den Schweiß aus den Poren zu treiben. Wir suchen sie, die letzten goldenen Tage. Wir saugen sie in uns auf, weil wir wissen, dass sie weniger werden und wenn das nächste Mal die Sonne wirklich wärmt, werden wieder einige Monate vergangen sein. Dennoch hat genau diese Stimmung ihren eigenen Charme und ihre eigene Schönheit.

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Düsterer Herbstsonntag am Anninger und Erkenntnisse aus den Social Media Gedanken

Liebe Leute, ich bin total überwältigt von den Rückmeldungen auf meinen Artikel zum Thema Social Media. Ihr habt mich echt umgehauen und dieser Post war so enorm wichtig für mich, weil ich nun endlich wieder klarer sehe und meinen Weg auch wieder in all dem Gestrüpp der „richtigen Bloggerei“ erkennen kann. Es ist der Grund, warum ich diesen virtuellen Ort hier so schätze und liebgewonnen habe, warum er für mich unentbehrlich ist und hoffentlich noch lange Zeit bestehen kann. Denn der Austausch mit euch, mit jedem einzelnen, der sich die Zeit nimmt, meine Worte zu lesen und seine Gedanken dazu mit mir zu teilen, ist jede Stunde meines Lebens wert, die ich damit verbringe. Genau auf diese Art und Weise.

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Semmering: Zauberblickrunde – Herbstwald & Details & Social Media Gedanken

Wenn man so durch den Wald streift, hat man Zeit und Gelegenheit, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Ich sagte unlängst, ich hätte meine Worte verloren. Das ist es aber glaube ich nicht. Es ist grade eher das, dass ich um meine Identität hier im Internet kämpfe, weswegen die Anzahl der Artikel, die sich um dieses Thema drehen, grade enorm wächst. Ich hoffe euch damit nicht zu sehr zu langweilen, denn auch heute gibt es wieder etwas in diese Richtung.

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Appvorstellung: Airbrush & Kritische Gedanken zum Thema Schönheit und Perfektion. Achtung, sehr persönlich!

Heute stelle ich euch eine App vor, die mich selbst sehr zwiegespalten hinterlässt. Auf der einen Seite finde ich sie genial, auf der anderen Seite aber „horrifying“. Warum stelle ich sie euch dann überhaupt vor? Weil ich selbst bis vor kurzem nicht wusste, dass es diese App gibt und ich denke, dass es nicht schadet, wenn man sich dessen bewusst ist, dass es heute kein Photoshop und ausgefeilte Retusche-Kenntnisse mehr braucht, um entweder das Beste aus sich rauszuholen oder im Kleinen und auf die Schnelle ein sehr unreales, halbwahres Bild von sich zu erschaffen.

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Innenstadt im Herbst & der Zauber der kleinen Momente

Preachitbaby hat mich inspiriert. Sie schrieb einen Text darüber, dass es „nicht die großen Gesten, die theatralischen Auftritte, die beeindruckenden, lange geplanten und überall beworbenen Wichtigkeiten“ sind, um die es geht im Leben, sondern „die Augenblicke am Rande derselben, die uns verändern.“ Sie reihte ein paar wundervolle Momentaufnahmen aneinander, die direkt aus ihrem Herzen zu kommen schienen und die etwas in mir bewegten, das sich ebenfalls erinnern wollte, welche kleinen Momente es waren, an der die Kurve ihren Wendepunkt nahm, die sich eingebrannt haben, die ein Lächeln verursachen oder die unseren Magen zusammenziehen lassen.

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