Gedanken zum Aufschrei um den Instagram-Algorithmus

Ein soziales Netzwerk ist immer ein bisschen wie ein Baum, der aus dem Winterschlaf erwacht. Zuerst steht da nichts als ein leeres Gerüst, eine Idee, aus der etwas wachsen kann. Dann, langsam, sprießen vereinzelte Äste, Knospen setzen auf und öffnen sich nach einiger Zeit. Alles wird bunt und strahlt und übt eine magische Anziehungskraft aus. Die Blüten verblühen, es wachsen Blätter, kleine, saftige, grüne, viele, eine unüberschaubare Menge, frisch und lebendig. Mit der Zeit werden sie größer, dunkler, weicher, trockener, bis sie irgendwann abfallen und der Stamm mit seinen Ästen zurückbleibt, ein leeres Gerüst, eine Idee.

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Irland: Rund um den Giant’s Causeway & die Beständigkeit der Natur im Gegensatz zur Unbeständigkeit des Menschen.

Jeder Mensch hat Gründe, aus denen heraus er Dinge tut oder nicht tut. Vieles davon kommt aus dem Unbewussten (worüber in nächster Zeit noch ein ausführlicher Artikel erscheinen wird), andere Dinge entstehen ganz bewusst. Gründe sind auch etwas anderes, als der Sinn, den man in etwas sieht, obwohl diese zwei Aspekte eng miteinander verknüpft sind. Über den Sinn habe ich in den letzten Monaten zwei verschiedene Beiträge verfasst, einen, warum wir nicht (oder vielleicht doch?) schlauer, schöner und schlanker werden, wenn wir bloggen, und einen über das Spuren hinterlassen, der sich nicht so sehr nur auf das Bloggen konzentriert, aber auch – aber darüber will ich heute nicht sprechen.

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#travelathome: das Meer der Wiener

Wenn es schöner wird im Frühjahr, die ersten Sonnenstrahlen das Gesicht wärmen, dann zieht es viele Ostösterreicher zum ersten Mal an ihr „Meer“. Denn „Meer der Wiener“, so wird der Neusiedlersee auch manchmal liebevoll genannt. Es ist ein sehr überschaubares Meer, ein flaches, schlammiges, aber dennoch ein charmantes. Um das „Meer“ herum spielt sich  sehr viel Leben und Lebensfreude ab und wir alle (oder die meisten von uns) haben am Ufer des Sees die eine oder andere Erinnerung.

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Irland: Malahide // Mullach Ide & lautes Flüstern aus der Vergangenheit

Vor einiger Zeit schrieb ich einen Text zum Wort „Nachsichtigkeit“. Es gab in diesem Text schon Elemente und Hintergedanken einer Sache, die vor kurzer Zeit wie ein Wolkenbruch über mich hereingebrochen ist. Etwas, über das ich nicht schreiben kann und dennoch schreiben muss.

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Mobile Memories of America: Ein Roadtrip im Zeitraffer & Blogparade: was bedeutet reisen für dich?

Christian und Carina von Travelography wollten in einer Blogparade gerne wissen, was reisen für uns bedeutet. Leider konnte ich aus verschiedenen Gründen den Artikel nicht zeitgerecht veröffentlichen, möchte aber trotzdem erwähnt haben, dass die Inspiration dafür von den beiden ausging.

Untermalt wird sie mit den „mobile memories of America“ – einfach, weil diese Zeit DIE Reise für mich war, weil das Smartphone Momente mitgenommen hat, an denen die Kamera nicht dabei war und an die ich so oft und gerne liebevoll denke und weil es alles hatte, was Reisen für mich bedeutet.

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Mein Fotomoment mit Instagram

Ich unterbreche die viel-Text-und-Gedanken-Serie diesmal mit einem Single-Bild-Post. Denn vor kurzer Zeit hatte ich einen sehr sehr flashigen Fotomoment. Ich habe aus Jux und Tollerei und einer Gedankenspielerei heraus einen weiteren Instagram-Account angemeldet. Ich öffne das Willkommens-Mail. Ich sehe ein Bild, das mir bekannt vorkommt und denke, lustig, ein Ähnliches habe ich auch.

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Cala Agulla unter Wasser oder auf [Wort] Augenhöhe mit der eigenen Angst

Nach einer Weile gibt es wieder einen Wort-Beitrag von mir. Der ist schon ein Weilchen fertig, hat aber einfach nicht zu meiner düsteren Stimmung gepasst. Langsam öffnen sich gefühlt wieder ein paar Schleusen und es ist Platz dafür.

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Über das Leben und dessen Ende.

Manchmal gibt es diese Zeiten im Leben, in denen Stille einkehrt. Stille im Herzen und im Kopf. Der Trubel und die Geschäftigkeit, die um einen herum herrschen, kommen kaum an einen heran. Aus irgendeinem Grund ist diese Stille bei mir in den letzten Wochen wieder aufgetaucht. Ich kann nicht sagen, woher sie kam oder wodurch, aber sie ist da. Das sind diese Zeiten, in denen mir Fremdes fremd bleibt und nur innerste Gefühle an die Oberfläche kommen.

Die Zeiten, in denen ich den „Nerv“ habe für Bücher und Filme, die sensible Antennen und ein offenes Herz brauchen. In denen ich diese Bücher und Filme brauche, um meinen Antennen Empfang zu geben und mein Herz zum Schlagen zu bringen.

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Der Herbst in seiner Essenz der Vergänglichkeit

In den Entwürfen liegt noch viel… viel Herbst, viel Reise und viele Emotionen. Viel 2015. Während sich die erste Jahreshälfte zum Teil zog wie ein Kaugummi, ist die zweite nur so an mir vorbeigerast und gedanklich noch nicht ganz für mich abgeschlossen.

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Lost Place – eine verlassene Heilanstalt mit Schwimmbad & ein alter Text über das Warten.

Last but not least der allerletzte Beitrag von meiner Lost Place Tour im Großraum Berlin im Frühjahr und der Ort, auf den ich mich am meisten gefreut hab: das alte Schwimmbad.

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Eingebrannte Erinnerungen

Es gibt diese Ereignisse auf der Welt, die einen gar nicht so wirklich persönlich betreffen und doch so furchtbar tiefgehen. Diese Ereignisse, über die man manchmal Jahre später noch spricht. Ereignisse bei denen man immer wissen wird, wo man war, was man machte, als man davon erfahren hat. Ereignisse, die die Zeit stillstehen lassen während man das Gefühl hat, die Welt rast um einen herum. Eingebrannte Erinnerungen weiterlesen

Schöne Momente in Farbe & die immerwiederkehrende Frage nach dem „Warum“

Eine kleine Momentesammlung an Schätzen, die ich über die Jahre gesammelt hab und hier gemeinsam zeige, um meinem Gefühl zum Herbst und seiner Vielfalt Ausdruck zu verleihen. Ein Ausschnitt, kein Querschnitt über 5 1/2 Jahre Fotografie.

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