Nachdem der November nun mit all seiner Tristesse Einzug gehalten hat, habe ich das Bedürfnis nach Träumereien… Ich habe euch ja vor einiger Zeit schon über den Beginn meiner Begeisterung für das Reisen erzählt, die in Italien ihren Anfang genommen hat und aus alten Posts ein paar Fotos zusammengesucht. Aus diesem und ein paar anderen Gründen habe ich meine alten Fotos einmal wieder durchstöbert und gefunden, ein paar davon hätten es verdient, „vernünftig“ bearbeitet zu werden .

Ich kann es kaum glauben, wie lange es gedauert hat, bis wir hier auf der letzten Etappe unserer Reise angekommen sind – aber auch daran merke ich, wie viel wir in den 17 Tagen erleben durften. Das Fernweh ist zum Glück mittlerweile wieder etwas gemildert, die „Traumliste“ dafür um ein Vielfaches gewachsen. Jetzt aber – langer Rede, kurzer Sinn – genießt die pazifischen Eindrücke!

Wir sind nun fototechnisch seit dem letzten Magic Monday auf der letzten großen Etappe der Reise angekommen. Für all jene, die sich Las Vegas-Fotos erhofft haben, gibt es an dieser Stelle Enttäuschung und Ernüchterung, denn ich habe diese Stadt wirklich nur als Zwischenstation, nicht aber als sonderlich fotografierenswert empfunden. Also geht es gleich weiter mit der Pazifikküste und unserem Aufenthalt in Santa Barbara.

Habt ein schönes Wochenende!

Kaum zu glauben, dass wir mit den Urlaubsbildern nun schon in Arizona angelangt sind – und zwar beim zweiten ganz großen Highlight: dem Grand Canyon. Diese beeindruckende Schlucht gilt – nicht zu Unrecht – als eines der Naturweltwunder. Das Gefühl, am Rande des Grand Canyon zu stehen, ist unbeschreiblich. Ganz zu Schweigen davon, darüber zu fliegen…

Nehmt euch vielleicht die Minute Zeit, euch durch die Galerie zu klicken…

Nachdem die Fahrt über den Tioga Pass letztendlich nur den halben Tag gedauert hat und wir uns am anderen Ende des Nationalparks angekommen noch recht frisch und munter fühlten, beschlossen wir, die Geisterstadt Bodie noch an diesem Tag anzuhängen, da wir am nächsten Tag unsere erste Etappe Richtung Arizona vor uns hatten und lange im Auto sitzen mussten. Dies war eine sehr gute Entscheidung, denn der folgende Tag war anstrengend genug und so konnten wir am Nachmittag ohne Stress und Eile die verlassene Stadt erkunden.

Weiter geht’s mit den Fotos aus Kalifornien!

Unser zweiter Tag im Yosemite-Nationalpark führte uns über den Tioga-Pass. Eine wunderschöne Passstraße, an der man einige herrliche Dinge zu sehen bekommt, viel Wald, viel Natur, viel Ausblick und sogar viel Wasser! Die Seen in den höheren Abschnitten sind glasklar und spiegeln die Berge und die Bäume, es liegt fast das ganze Jahr über noch Schnee, die Luft ist frisch und die Natur unberührt.

Nachdem anscheinend doch zumindest nicht alle auf Urlaub sind und der letzte Beitrag mit meinen fliegenden Vögeln doch seine Aufmerksamkeit bekommen hat, zeige ich den nächsten Beitrag meiner USA-Reisefotos… Der erste Tag Yosemite war ein bisschen chaotisch, weil wir doch recht überrascht davon waren, wie wenig kommerzialisiert die amerikanischen Nationalparks sind (wir haben uns schon fast gefühlt wie im Outback 😀 ). Kaum Schilder (sind wir auch wirklich auf dem richtigen Weg?), wenig Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme unterwegs, striktes Fahrverbot von Privat PKWs im Valley… daran mussten wir uns erstmal gewöhnen. Vor allem das Fahrverbot hat unseren Plan, einfach die bekannten Wasserfälle (Vernal Falls, Yosemite Falls) und den Mirror Lake zu verbinden, durchkreuzt.

So meine Lieben, dies ist nun der erste Post zu meiner lang angekündigten Reise. Planmäßig werde ich die Beiträge in chronologischer Reihenfolge veröffentlichen (aber was geht schon nach Plan?). Also mal sehen.

Diese Reise war seit langem mein ganz großer Traum, begonnen mit der Gestaltung unseres Maturaballplakats im Jahr 2005, das als Motiv die Golden Gate Bridge bekam. Dann wurde es zu einer Idee für „nach dem Studium“, damals mit dem Herrn Punkt. Dieser Aspekt in meinem Leben hat sich verändert, der Traum von meinem eigenen Foto der Brücke aber war etwas, das ich immer stärker wahr werden lassen wollte. War ich früher nicht besonderes reiseaffin, hat sich irgendwann das Gefühl aus Udo Jürgens‘ „Ich war noch niemals in New York“ in meinem Herzen manifestiert und ich wusste, eines Tages muss ich diesen Wunsch in die Tat umsetzen (…also habe ich mir meine Reise beim Universum bestellt, aber dies ist eine andere Geschichte 🙂 ).

Ein Stöckchen von isaverdicht, das ich hier mit etwas zusammenbringe, das ich schon seit langem plane: meine eigene „Places to see before you die“-Liste. Ich hole etwas weiter aus, denn diese Idee hat länger gebraucht, um Form anzunehmen. Ich bin nämlich nicht, wie die meisten, immer schon ein besonders reiseaffiner Mensch gewesen. Für mich war reisen gleichzusetzen mit Urlaub = sich einige Tage im Jahr außer Landes aufhalten, unbedingt mit Strand und Meer, Rätselblock und Büchern. Darum fanden die ersten Urlaube nach dem damaligen Superklischee statt: Griechenland, All-inclusive. Sehr viel mehr oder weiter hatte keine Priorität, meistens bin ich vor allem gern wieder nachhause gekommen. Doch dann hat mich irgendwann die Fotografie zu begeistern begonnen. Die kleine Lumix fuhr mit nach Italien und auf einmal sah ich Dinge mit anderen Augen.