Vor längerer Zeit habe ich ja mal einen Artikel zur „Generation Y“ verfasst. Dies war aber nur ein Teil, über den ich schreiben wollte. Auch, wenn es wieder ruhiger geworden ist um dieses gesellschaftspolitische Thema – es gibt noch einen anderen Aspekt, zu dem ich meine Gedanken zu virtuellem Papier bringen will: unter anderem sind wir “Generation Social Media” oder enger gefasst: “Generation Facebook”. Daraus wird gefolgert, wir posten die “Highlights unseres Lebens” um anderen zu zeigen, wie erfolgreich wir nicht sind auf dem Weg des Glücklichseins. Wir sind alle Selbstdarsteller, Selbstoptimierer und lügen uns etwas in die Tasche von den aufregenden Momenten, die nüchtern betrachtet für andere doch nur banal scheinen können. Ja, das mag sein. Ja, das mag manchmal und für manche zutreffen. Aber ich für mich nehme mir heraus, einen anderen Beweggrund hinter meiner Heavy Usage des beliebtesten sozialen Mediums zu sehen und ich weiß, dass der auch auf andere Menschen zutrifft, die ich auch außerhalb von Facebook als meine Freunde bezeichne:

Lange ist es her, seit ich hier in dieser Art und Weise Gedankenoutput produziert habe. Als ich letztens aber mal wieder ein paar Stunden wach gelegen bin, kam mir dieses Thema in den Sinn. Ich lese ja viel dazu und darüber, weil man als Mensch auf Identitätssuche und dem Weg zu sich selbst gern auch externe Referenzquellen integriert, die einem vielleicht sagen können, warum man da und dort so oder anders funktioniert. Dies ist meist natürlich über einen Kamm geschert aber es gibt die Chance auf Denkanstöße, die in einem derartigen Prozess manchmal richtig und wichtig sind.

Eigentlich wollte ich ja die neuesten Fotos zeigen, vom Ausflug in den japanischen Garten am Sonntag. Aber da muss ich vorher noch an die Speicherkarte von meiner geduldigeren Hälfte, da er unser Top-Motiv einfach perfekter umgesetzt hat als ich. Deswegen gibt es noch einmal „untypische“ Skandinavienfotos – Eindrücke aus Oslo. Soviel sei verraten: die überwiegenden restlichen Fotostrecken entsprechen vermutlich mehr dem, was man sich unter Impressionen aus Norwegen vorstellt 😉

Wir sind nun alle zusammen ganz am Ende des Jahres 2012 angelangt. Und die Welt dreht sich noch. Welchen großartigen Rückblick könnte ich hierzu also schon noch schreiben 😉 ?

Nein, heuer wird es bei mir keinen großartigen sentimentalen Post über die letzten 12 Monate geben. Dazu fehlt mir einfach im Moment die Ruhe um einen strukturierten und einigermaßen sinnvollen Text zu verfassen, den ich euch zumuten kann. Es hat sich viel getan, bewegt und verändert, insbesondere mein Alltag. Es ist in diesem Jahr kaum ein Stein auf dem anderen geblieben, aber so ist nun einmal das Leben. Und irgendwie passiert das ja auch beinahe jedes Jahr.

BowlenglasIn den letzten Wochen ist nicht viel Zeit zum Fotografieren, Bilderbearbeiten und Bloggen geblieben. Trotzdem sind ein paar Schnappschüsse entstanden, die ich euch gern zeigen möchte. Vier davon sind während eines Ausflugs in den Schlosspark Laxenburg entstanden (der wunderschön war, fotografisch aber nicht sehr viel hergegeben hat), die anderen beiden am Abend unseres Maturajahrgangstreffens.

Liebe Leute, es ist wieder einmal ein bisschen ruhig geworden im Episodenfilm. Das tut mir leid, aber mein Studentenleben hat nun ein Ende und neben dem Fulltimejob und anderen real-life-Dingen bleibt leider nicht immer genügend Zeit um sich um alles so zu kümmern wie man gerne möchte. Es muss sich jetzt alles erstmal einpendeln und die Lücken gefunden werden, die für die einzelnen Hobbies verwendet werden können. Bis dahin könnte es passieren, dass die Reaktion auf Kommentare ein wenig auf sich warten lässt – aber ich bin noch da (:

Ein Beitrag zu Michels Projekt.

Ich habe natürlich mehr Bilder gemacht als die, die im letzten Post schon zu sehen waren und deswegen füttere ich euch bis Ostern noch damit (: Außerdem bin ich stolz, dass ich endlich mal wieder das Makro benutzt habe und dass ich es auch geschafft habe, die Schärfe etwas mehr dahin zu verlagern wo ich sie gern haben wollte (und in welchem Ausmaß). Mit dem Objektiv habe ich nämlich oft noch ziemlich zu kämpfen (ich habe mir das beim Kauf sehr viel einfacher vorgestellt).