Obwohl ich in den letzten Monaten mein wundervolles Wörter-Projekt so fürchterlich habe schleifen lassen, sind doch immer wieder ganz ganz wunderbare Schätze in meinen Posteingang eingetrudelt. Ich merke nun, dass der Sommer vorbei ist, dass der Herbst beginnt, sich in all seiner Pracht aufzubauen, denn die Gedanken, die im Sommer Urlaub in den tiefsten Tiefen meiner Synapsen gemacht haben, kommen – wie jedes Jahr – wieder zurück. Heute geht es um den wundervollen Begriff:

Herzblut

den mir die liebe Karina geschenkt hat.

Manche von euch haben vielleicht vor einiger Zeit das Posting über mein erstes Unterwassererlebnis gelesen. Für alle anderen: ich hatte Zeit meines Lebens so viel Angst vor lebenden Gewässern, dass es mir nicht möglich war, die traumhafte Unterwasserwelt mit eigenen Augen zu sehen. Ich habe es 2015 tatsächlich geschafft, mich dieser Angst zu stellen und arbeite jetzt Stückchen für Stückchen daran, mich meinem Traum zu nähern, diese Welt selbst zu erkunden. Heuer in Kroatien war es wieder so weit.

Eine mittlerweile bekannte Einleitung: schwer zu glauben, wie lange die Entstehung dieser Bilder schon her ist. Aber es trifft nunmal immer wieder zu. Ein Jahr und drei Monate liegt unsere Österreich-Tour schon zurück. Es ist unfassbar, wieviele Dinge sich in diesen 15 Monaten geändert haben und wie anders vieles jetzt ist. Und ich spreche nicht davon, dass wir verheiratet sind – denn abgesehen von unserem „Titel“ ist da alles wie gehabt 😉

Ende September letzten Jahres hatten der Herzmann und ich die Gelegenheit, am Heimweg einer Preisverleihung für seine Dissertation, dem sich bereits lang auf der Bucket List befindlichen Königssee einen Besuch abzustatten. Die Landschaft war schlichtweg traumhaft, das Rundherum – um ehrlich zu sein – weniger. Und darum passen diese Bilder auch perfekt zu diesem Gefühl, dem ich heute Luft machen muss.

Es ist die besondere Art, mit der du sie einfängst. Oder sollte ich eher sagen "frei lässt".
Diese wunderbaren Worte schenkte mir eine liebe Freundin unlängst, als ich mal wieder eines meiner geliebten Gegenlichtbilder im blauen Netzwerk geteilt habe. Ich war irgendwie besonders berührt von diesen Worten und sie hallten nach.