Die Tage sind merklich kürzer, die Sonnenstrahlen wärmen uns angenehm ohne uns den Schweiß aus den Poren zu treiben. Wir suchen sie, die letzten goldenen Tage. Wir saugen sie in uns auf, weil wir wissen, dass sie weniger werden und wenn das nächste Mal die Sonne wirklich wärmt, werden wieder einige Monate vergangen sein. Dennoch hat genau diese Stimmung ihren eigenen Charme und ihre eigene Schönheit.

Ich bin jetzt schon auf einigen Blogs über die Parade von reisen-fotografie.de zum Thema wie weit Bildbearbeitung eigentlich gehen darf, gestoßen.

Ich habe mich ja mit einer Bildergalerie aus Zusammenschnipseln zum Thema „was macht Lightroom eigentlich aus meinen Bildern“ schonmal mit diesem Thema befasst. Also im Grunde befasst man sich als Fotoblogger natürlich gewissermaßen unentwegt mit diesem Thema, weil sie sich manchmal bei jeder Bearbeitungssession neu stellt. Soll ich jedes Foto individuell nach seinen Voraussetzungen bestmöglich bearbeiten oder möchte ich einen durchgehenden Look in der Galerie? Soll das Bild seine Farbe behalten oder vielleicht un Graustufen umgewandelt werden? Passen Ausschnitt und Ausrichtung?

Heute habe ich etwas für euch, das es bei mir üblicherweise so gut wie nie gibt. Fotos von einem Menschen. Und eigentlich war das auch gar nicht geplant. Wir wollten ja nur eine Runde mit der wunderbaren Mila spazieren gehen. Letztendlich sind wir in einer Wiese gelandet und dort wohl über eine Stunde herumgekugelt und mit einer handvoll Bilder, die uns an den traumhaften Abend erinnern, zurückgekommen.